Jeder zweite Deutsche hat diese Angewohnheit: Zähneknirschen

Aktualisiert: 19. März

Viele Menschen knirschen oder pressen nachts mit den Zähnen und wachen morgens oft mit verkrampftem Kiefer, Nacken und häufig auch mit Kopfschmerzen auf.


Jeder zweite Deutsche hat diese Angewohnheit zumindest zeitweise im Leben, schätzt die Bundeszahnärztekammer in Berlin. Bei einem Fünftel kommt es Experten zufolge zu einem dauerhaften Aufeinanderpressen oder Reiben der Ober- und Unterkieferzähne mit problematischen Folgen. Mediziner bezeichnen das als Bruxismus.

Beim Knirschen beißt man unbewusst mit den Zähnen hin und her, wobei ein Geräusch entsteht, das etwa so angenehm ist wie jenes, wenn man mit dem Fingernagel über eine Tafel fährt. Andere beißen im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne zusammen, pressen mit der Zunge gegen die Zahnreihen oder saugen ihre Wangen ein und beißen auf den Innenseiten herum.

Wer die Zähne aufeinanderpresst, kann sie zerbröseln

All das hinterlässt auf Dauer Spuren: "Die Zähne werden kürzer, es gibt kein Fissurenrelief mehr, die oberste Schicht wird auf Dauer weggerieben", erklärt Thomas Wolf vom Bundesvorstand des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte in Bonn. Wenn