Physiotherapie

für Erwachsene und Senioren

Wir verbessern Lebensqualität

Wenn Sie Schmerzen oder andere Probleme mit dem Bewegungsapparat haben, wünschen Sie sich vermutlich vor allem eines: Sich schnell wieder ohne Schmerzen bewegen zu können. Dabei hilft Ihnen die Physiotherapie Praxis Katja Sonntag. Die Praxis greift auf mehr als 25 Jahren Erfahrung zurück.

Unsere Physiotherapeuten sind nicht nur freundlich, sondern auch äußerst kompetent. Sie nehmen regelmäßig an Weiterbildungen teil, wodurch sie immer auf dem neuesten Stand sind.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen und unterschiedlich qualifizierten Therapeuten, dem modernen Knowhow und der optimalen Therapie-Umgebung, befinden Sie sich in unserer Mitte immer in "guten Händen".

Sprechen Sie mit uns!

Erwachsene-Senioren

Unsere Philosophie

“WIR VERBESSERN LEBENSQUALITÄT"

Unseren Patienten begegnen wir mit Respekt und Verständnis.

Sie stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit.

Die ganzheitliche Betrachtung des Krankheitsbildes, eine vertrauensvolle und offene Kommunikation zwischen Patienten und Therapeut legen den Grundstein für eine wirksame Therapie.

"Das gegenseitige Vertrauen zwischen Therapeut und Patient ist ein zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Therapie. Danach leben wir und gestalten die Arbeit in unserer Praxis."

Sven Wendland

Praxisleitung

Physiotherapeut - Neurologie

  

Fachbereich Leitung unserer Erwachsenentherapeuten:

Orthopädie, Chirurgie und Neurologie - Erwachsene / Senioren

Was unsere Patienten von uns denken...

Erwachsen & Senioren

"Die Welt lebt von Menschen,
die mehr tun, als ihre Pflicht"
-E. Balzer-
Dieses Zitat gibt am besten wieder,
was ich über Sie denke.

Ute Ha.

Die Bewertungen wurden in unseren Praxen schriftlich erfasst und zur Veröffentlichung genehmigt.

 
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Unser Therapie-Angebot für Erwachsene & Senioren 

 Physiotherapie (KG) / Krankengymnastik

Manuelle Therapie (MT)

● Bobath Therapie (ZNS)

● Manuelle Lymphdrainage (MLD)

● PNF Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

● CMD Therapie - Craniomandibuläre Dysfunktion

 Migräne- und Kopfschmerz Therapien

 Katharina Schroth Therapie bei Skoliose

 Wirbelsäulentherapie nach Dorn Breuss

 Extension – Schlingentisch

 Faszien-Therapie

 Atemtherapie

 Klassische medizinische Massage (KMT) 

 Bindegewebsmassage (BGM)

 Fussreflexzonenmassage

● Beckenboden-Therapie

● Wärmetherapie ( Fango, Heißluft, Heiße Rolle)

● Kältetherapie

● Elektro-Therapie

● Ultraschall-Therapie

● Rückenschule

● Medi-Taping (Kinesio)

● Krebsnachsorge

● Behandlung nach Fraktur- und Arbeitsunfällen (BG) 

● Mobile Physiotherapie (Hausbesuch)

elektrotherapie
Fango
 
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Hier lernen Sie unsere Therapie - Leistungen

besser zu verstehen!

Wir wollen Sie im Therapie- Dschungel nicht alleine lassen.

Sie erhalten hier einen Überblick über unsere Behandlungsmöglichkeiten und Krankheitsbilder.

WAS HINTER DEN THERAPIE-BEGRIFFEN STEHT

Physiotherapie (KG) / Krankengymnastik


Krankengymnastik ist eine aktive und passive Behandlung. Die Physiotherapie (Krankengymnastik) ist eine Sonderform der Bewegungstherapie. Primäres Ziel der Physiotherapie ist nicht nur die Prävention von Krankheiten, sie ist vielmehr ein Teil der Behandlung von Krankheiten und wird in der Nachbehandlung oder nach Operationen eingesetzt. Die Physiotherapie beinhaltet aber nicht nur aktive Bewegungsübungen, die vom Patienten ausgeführt werden, sondern auch passive Methoden, die der Therapeut am Patienten ausführt. Dazu zählen kräftigende, mobilisierende und massierende Techniken. Durch die Physiotherapie sollen körperliche Defizite, die für die Beschwerden verantwortlich sind, gezielt ausgeglichen werden. Das Beschwerdebild des Patienten gibt die angemessene Behandlungstechnik vor: Aktives, funktionelles Üben zur Förderung der Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken, sowie spezifischen Therapien zur Behandlung von Lähmungen Passive Mobilisation zur Vermeidung von Versteifungen und Schmerzen Kräftigende gezielte Übungen für geschwächte Muskulatur zur Verbesserung der Haltung und Koordination der Bewegung. Entspannende Übungen für verspannte Muskulatur zur Dehnung und Wiederherstellung der optimalen muskulären Voraussetzungen.




Manuelle Therapie (MT)


Mobilisieren. Schmerzen lindern. Stabilisieren.

Die Manuelle Therapie (MT) ist eine Spezialisierung innerhalb der Physiotherapie, die sich mit der Untersuchung und Behandlung von Beschwerden und Funktionsstörungen am Bewegungsapparat (Gelenk-, Muskel-, Nervensystem) beschäftigt.

Die Ursprünge der manuellen Behandlung für Physiotherapeuten sind in den 1960er Jahren zu suchen.

Die Physiotherapeuten Freddy Kaltenborn und sein Kollege Olaf Evjenth entwickelten Ihr Wissen und Können um die manuelle Behandlung zu einem Konzept weiter, welches maßgeblich die Manuelle Therapie für Physiotherapeuten bestimmt hat.

Großes Behandlungsspektrum

Die Manuelle Therapie findet ihren Haupteinsatz in der Behandlung von Beschwerden am Bewegungsapparat (Gelenke, Muskulatur, Nerven). Es können viele Krankheitsbilder sowohl im akuten als auch im chronischen Stadium gezielt therapiert oder positiv beeinflusst werden. Beispiele dafür sind:

  • Kopfschmerzen

  • Störungen im Bereich des Kiefergelenkes

  • Nacken- und Halswirbelsäulenprobleme

  • Schulterschmerzen

  • Störungen im Bereich des Ellbogens z.B. Tennisellbogen

  • Beschwerden im Bereich der Hand z.B. Karpaltunnelsyndrom

  • Rücken und Bandscheibenbeschwerden

  • Nervenirritationen z.B. Ischiasbeschwerden

  • Arthrose in Hüfte, Knie

  • Knieschmerzen z. B. nach Kreuzbandverletzungen

  • Bei Nachbehandlungen von Operationen, Sportverletzungen und Unfällen, aber auch die Arbeitsplatzberatung und die sportspezifische Bewegungsanalyse fällt in das große Behandlungsspektrum.

​Hintergrund

Schmerzen, veränderte Beweglichkeit und Kraftverlust deuten auf eine Funktionsstörung des Bewegungsapparats hin.

Ob Hexenschuss, Kopfschmerzen oder ein sogenannter Tennisellenbogen – hier hilft die Manuelle Therapie ebenso wie bei Bewegunseinschränkungen nach Verletzungen mit langer Ruhigstellung.

Die Manuelle Therapie ist eine Methode, die sich mit der Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen und Funktionsstörungen des menschlichen Bewegungssystems befasst. Ziel ist es, Beschwerden wie Schmerzen und Bewegungsstörungen zu lindern, indem nicht nur Symptome behandelt werden. Die Manuelle Therapie will die Ursachen verstehen und daran arbeiten, diese zu beseitigen.

Sehen, Tasten und Verstehen

In der Manuellen Therapie beurteilen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten alle an einer Erkrankung beteiligten Nerven, Muskeln und Gelenke. Zunächst wird ein sogenannter Sichtbefund zur Beurteilung von Statik und Haltung erstellt.

Es folgt der Palpationsbefund, bei dem das Gewebe ertastet wird, um betroffene Gewebestrukturen zu erkennen.

Zusätzlich prüft der Therapeut die Gelenkmechanik und beurteilt die Muskelfunktionen und die Koordination der Bewegungen.

In der Behandlung will die Manuelle Therapie Schmerzen lindern und das physiologische Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und neuralen Strukturen wieder herstellen. Dazu werden bewegungseingeschränkte Gelenke mobilisiert und instabile Gelenke z.B. durch gezielte Kräftigung stabilisiert. Dabei kommen sowohl weiche passive, mobilisierende Techniken durch den Therapeuten als auch aktive Übungen des Patienten zur Eigenmobilisation oder Stabilisierung zum Einsatz.

Der Patient erhält ein häusliches Übungsprogramm, das die Arbeit des Physiotherapeuten in der Manuellen Therapie unterstützt.

In der Manuellen Therapie stehen für uns bei unserer spezifischen Befunderhebung und Behandlung des Patienten die Funktionsstörungen des Bewegungsapparates im Vordergrund. Zur Therapie gehören u.a.:

  • Wiederherstellung der physiologischen (natürlichen) Gelenkfunktion

  • Wiederherstellung der physiologischen (natürlichen) Muskelfunktion

  • Schmerzlinderung bei arthrogenen (gelenkbezogenen), muskulären und neuronalen (des Nervensystems) Störungen.

Adäquate Informationen zu den Symptomen, Behandlungszielen und verwendeten Techniken sowie die Beratung zu sinnvollem Verhalten in den Bereichen Beruf, Freizeit und Sport sind wesentlicher Bestandteil einer manualtherapeutischen Behandlung. Ziel ist die Wiederhestellung der körperlichen Belastbarkeit des Patienten gemessen an seiner individuellen Alltagsbelastung und somit die Verbesserung der Lebensqualität.

Sie möchten mehr erfahren? Sprechen Sie mit uns




Bobath Therapie


Das Bobath-Konzept wurde 1943 von der Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Ehemann, dem Neurologen Dr. Carl Bobath entwickelt, als Frau Bobath erkannte, dass sich die Spastik in Abhängigkeit von der Lagerung und Stellung des Körpers entwickelt. Das heute empirisch weltweit anerkannte krankengymnastische Pflegekonzept beinhaltet eine ganzheitliche therapeutische Behandlungspflege über 24 Stunden für Hemiplegiker.

Das Bobath-Konzept ist ein problemlösender Ansatz in der Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen.

Insbesondere nach einem Schlaganfall bei halbseitig gelähmten Menschen (Hemiplegikern) kann das Konzept in der Rehabilitation angewendet werden.

Physiotherapeutisch behandelt werden auch Erwachsenen mit angeborenen oder erworbenen Störungen des zentralen Nervensystems, sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen Erkrankungen. Die Therapie hat einen ganzheitlichen Ansatz.

Sie richtet sich an alle Patienten, die Störungen der Motorik, Wahrnehmung oder des Gleichgewichts zeigen.

Bobath-Therapie hilft u. a.:

  • nach einem Schlaganfall
  • nach Schädelhirntrauma oder Hirnblutung
  • bei Multipler Sklerose
  • bei Morbus Parkinson
  • bei anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen

Die Ziele des Bobath-Konzeptes lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

  • Verbesserung der hemiplegischen Seite in Koordination mit der gesunden Seite
  • Wiedererlernen verlorengegangener Bewegungsfähigkeiten
  • Hemmung der Spastizität und der abnormen Haltungs- und Bewegungsmuster
  • Entwicklung der Körpersymmetrie und des Gefühles von Körpermitte
  • Verhindern von Schmerzen und Kontrakturen
  • Erhöhen von Selbständigkeit und Sicherheit in alltäglichen Situationen.

Zusammengefasst ist das Ziel der Behandlung ist, eine bessere Kontrolle über alltägliche Bewegungen zu ermöglichen und eine größtmögliche Selbstständigkeit des Patienten wieder herzustellen.




Manuelle Lymphdrainage (MLD)


Der erste Kontakt mit Ihrem Lymphtherapeuten Die Befunderhebung ist überaus wichtig! Wenn Sie das erste Mal zur Lymphdrainage gehen, sollten Sie nicht überrascht sein, wenn die meiste Zeit des ersten Termins für die Erhebung des Befunds veranschlagt wird. Die Befunderhebung ist überaus wichtig, damit der Therapeut ein Gesamtbild des Patienten bekommt, eine Diagnose stellen kann und entsprechend individuell den Patienten behandeln kann. Die Befunderhebung besteht aus einer Befragung zur Krankheitsgeschichte (Anamnese), einem Sichtbefund (Inspektion), einem Tastbefund (Palpation), Umfangsmessungen und einer Photodokumentation. Orthopädische, muskuläre, oder neurologische Beschwerden sollten hierbei mitberücksichtigt werden. Des Weiteren müssen Kontraindikationen für die Behandlung mittels Manueller Lymphdrainage ausgeschlossen werden. Kontraindikationen sind Umstände, die die Anwendung der Therapie verbieten oder als nicht ratsam erscheinen lassen. WAS IST MLD? Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine der zentralen Elemente der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE). Bei dieser sanften Art der Massage wird durch spezielle Griffe, Verschiebe- und Dehntechniken, die Aktivität der Lymphbahnen angeregt und so der Abfluss der Lymphflüssigkeit unterstützt. Sie ist nicht zu verwechseln mit einer traditionellen Massage. Die MLD wird zunächst im nicht betroffenen Bereich der Extremität durchgeführt, um zu ermöglichen, dass die Flüssigkeit aus dem betroffenen Bereich abfließen kann. Häufig wird dies als eine „Entlastung“ empfunden. Die noch funktionierenden Lymphkollektoren werden geöffnet, sammeln die Lymphe und sorgen dafür, dass diese mit dem nötigen Druck weitertransportiert wird. Das verhärtete Bindegewebe wird insgesamt gelockert und verliert somit an Schwellung. Schon nach kurzer Zeit können mit der Manuellen Lymphdrainage sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Die Zwerchfellatmung, auch Diaphragma Atmung genannt, sollte zu Beginn und am Ende einer jeden Therapiesitzung durchgeführt werden. Die Atmung hilft dabei, die tiefsitzenden Lymphbahnen zu öffnen. Lachen verursacht zum Beispiel die natürliche Zwerchfellatmung. Es unterstützt den Transport der Lymphflüssigkeit zum Herzen und kann Stress, Angstgefühle und sogar Depression lindern. Also Lache, wann immer Dir der Sinn danach steht.
Die Manuelle Lymphdrainage sollte nur von einem zertifizierten Lymphtherapeuten durchgeführt werden, da diese aufgrund von Kontraindikationen nicht immer ratsam ist. Durch die MLD werden, wie bereits oben beschrieben, große Wassermengen in den Blutkreislauf geleitet. Dadurch steigt die Belastung des Herzens deutlich an. Ist das Pumporgan gesund und kräftig genug, bewältigt es diese Zusatzarbeit problemlos. Liegt aber eine Schwäche (Herzinsuffizienz) vor, kann die erhöhte Belastung zur Gefahr werden. Deshalb ist der regelmäßige Besuch bei einem zertifizierten Lymphtherapeuten von großer Bedeutung. Den Lymphfluss selbst in Schwung bringen Sobald die erste Phase der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) abgeschlossen wurde und die Erhaltungsphase begonnen hat, kann durch eine selbst durchgeführte MLD der reduzierte Umfang der ersten Phase gehalten werden. Es ist wichtig, dass die MLD selbstständig fortgesetzt wird, damit die Lymphgefäße weiterhin bestmöglich funktionieren können. Wie genau das geht, und was dabei zu beachten ist, erklärt Dir Dein Lymphtherapeut.




PNF Manuelle Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation


Manuelle Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

(PNF) - Stimulieren und Aktivieren

PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“.

Was bedeutet das?

Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Position er sich befindet („Propriozeptiv“).

Daher wissen Sie ohne hinzusehen, ob Sie zum Beispiel Ihr Knie gerade strecken oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen durch gezielte Stimulation an und aktiviert sie. Durch die Stimulation wird die Wahrnehmung gefördert, sie ist entscheidend für Bewegungsorganisation.

PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“).

Die PNF Therapie unterscheidet sich von anderen Übungsbehandlungen:

Speziell die Drehungen/ Rotationen bei den Bewegungen werden gezielt hervorgehoben, um den Muskelverläufen optimal gerecht zu werden.

Am Beginn jeder physiotherapeutischen Behandlung durch PNF steht die „Befundung“ Ihrer Bewegungsfähigkeiten. Besprechen Sie mit dem Therapeuten oder der Therapeutin, welche körperlichen Fähigkeiten Sie verbessern möchten und formulieren gemeinsam eine Zielvereinbarung.

PNF ist Konzept, Therapiemethode und Technik zugleich:

Dabei ist besonders hervorzuheben, dass PNF sich an den Ressourcen des Patienten orientiert und diese gezielt zur Verbesserung der Bewegungs- und Haltungskontrolle einsetzt. D.h., dass zur Verfügung stehende Fähigkeiten von besonderem Interesse sind.

Machen Sie folgendes Experiment: Drücken Sie Ihre Hand kräftig auf den Tisch, vor dem Sie gerade sitzen“. Sie werden sogleich merken, dass Ihre Bauchmuskeln zu arbeiten beginnen. So kann ein kräftiger Arm genutzt werden, um schwache Bauchmuskeln zu aktivieren.

Jeder PNF Therapeut kennt die Zusammenhänge unserer motorischen Organisation und kann so Ihre guten Fähigkeiten gezielt einsetzen. Viele Wiederholungen der zu erlernenden Bewegung in variablen Kontexten führen schließlich zum Therapieerfolg.

PNF kann Menschen mit Störungen des Bewegungs- oder Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu verbessern und Schmerzen zu beheben oder zu lindern. Eine Behandlung nach PNF wird insbesondere angewandt bei Bewegungsstörungen aufgrund von:

  • Multipler Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Querschnittslähmung
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Schlaganfall
  • Gelenkoperationen
  • Sportunfällen
  • Gesicht-, Mund- und Schluckbeschwerden (inklusive Kieferproblematiken)
  • Rückenschmerz

Die Therapie verbessert die bewusste und unbewusste Steuerung der Körperhaltung und Bewegung. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen fördert PNF lebenserhaltende Funktionen wie die Atmung, das Essen und das Schlucken.

Ziel der Behandlung ist es, ungenutztes Bewegungspotenzial zu aktivieren. Der Therapeut hilft dem Patienten, geeignete Bewegungsstrategien für seine relevanten Alltagsaktivitäten zu entwickeln.




CMD Therapie - Craniomandibuläre Dysfunktion


CMD beschreibt eine Störung des Zusammenspiels von Kiefer und Schädel (z.B. Kieferfehlstellung). Da der Mensch auf Fehlstellungen komplex reagiert, sind Folgen im gesamten Körper zu finden.

Fehlregulationen können dabei Schmerzen der Kaumuskulatur/Kiefergelenk und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks verursachen. Häufig schmerzen die Kiefergelenke und -muskulatur beim Kauen.

Die Behandlung setzt sich aus Techniken der Osteopathie und der manuellen Therapie zusammen. Symptome können sein:

  • Kopfschmerzen, eingeschränkte Kieferöffnung
  • Knacken oder Reiben der Kiefergelenke beim Kieferschließen/-öffnen
  • ausstrahlende Schmerzen in Mund, Gesicht, Kopf-, Nacken, Schulter oder Rücken, Hals-Wirbelsäulen-Schulterprobleme, eingeschränkte Kopfdrehung
  • Probleme mit der Passung der Zähne aufeinander
  • unangenehme Ohrenschmerzen

Die Behandlung von CMD ist eine schonende und reversible Vorgehensweise, die auch muskuläre Verspannungen erheblich reduziert. Dabei werden wissenschaftlich anerkannte Therapiekonzepte je nach Schweregrad eingesetzt und individuell auf den Patienten abgestimmt. Nahrungsänderung, Dehnübungen, Wärme- oder Kälteanwendungen, Entspannungsübungen, Aufbisshilfe vom Zahnarzt oder Stressmanagement, können helfen.




Migräne- und Kopfschmerz Therapien


Physiotherapie bei Kopfschmerzen und Migräne ist eine gute Ergänzung oder Alternative zur medikamentösen Therapie.

Das Ziel ist es auch hierbei den Patienten die Schmerzen zu nehmen, die Zahl der Migräne Attacken zu verringern und abzumildern und somit auch die allgemeine Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Im Bereich der Physiotherapie stehen unseren Therapeuten dabei verschiedene Techniken im Bereich der Entspannung, Massage, CMD und manuellen Therapie zur Verfügung um den Betroffenen bestmöglich helfen zu können.

Menschen mit Migräne und Kopfschmerzen vom Spannungstyp leiden sehr oft unter begleitenden Nackenschmerzen. Symptome im Bereich der Halswirbelsäule, wie z.B. angespannte Nackenmuskeln und eine Steifigkeit der Gelenke, werden oft als Vorboten einer Kopfschmerzattacke beschrieben oder scheinen diese auszulösen. Dabei berichten Betroffene zuerst von einseitigen und lokalisierten Nackenschmerzen, anschließenden Kopfschmerzen und im weiteren Tagesverlauf von einer Migräne.

Auch Beschwerden im Kiefergelenk und der Kaumuskulatur können Kopfschmerzen oder Migräne begleiten.

Unsere Physiotherapeuten untersuchen dies ausführlich und können anhand des Untersuchungsergebnisses eine Aussage über einen möglichen Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen/Migräne und dem Nacken bzw. Kausystem feststellen. Dabei werden die Beweglichkeit der Hals- und Brustwirbelsäule, die Körperhaltung, mehrere Muskeln und Gelenke und die allgemeine körperliche Verfassung überprüft.

Migräne

Migräne ist eine biologisch bedingte Funktionsstörung des Gehirns, der Hirnhaut und der Blutgefäße von Gehirn und Dura.

Sie ist gekennzeichnet durch Kopfschmerzen und vegetative Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen sowie manchmal Durchfall. Vor und während den Attacken besteht häufig Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit.

Die Kopfschmerz- und Migränetherapie besteht aus drei Elementen:

  • Manuelle Behandlung
  • Bewegungsschulung
  • Mentaltraining




Katharina Schroth Therapie bei Skoliose


Die Schroth-Therapie - benannt nach ihrer Begründerin Katharina Schroth – ist ein physiotherapeutisches Behandlungskonzept, welches für Wirbelsäulendeformitäten entwickelt wurde und daher sehr effektiv in der Skoliosetherapie eingesetzt werden kann. Im Unterschied zu anderen Therapiekonzepten handelt es sich bei der Schroth Therapie um einen dreidimensionalen Ansatz, was die Grundlage des Behandlungserfolges darstellt: Eine dreidimensionale Veränderung der Wirbelsäule muss auch dreidimensional behandelt werden, um dem Krankheitsbild Rechnung zu tragen. Ziel der Schroth-Therapie ist es, die individuell größtmögliche Aufrichtung der Wirbelsäule zu erlangen, sowie ein weiteres Voranschreiten der Krümmung zu verhindern oder zu bremsen. Somit können auch mögliche weitere negative Erscheinungen wie Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Organbelastungen verhindert oder reduziert werden. Typisch für die Schroth-Therapie ist das Erlernen einer speziellen Atemform sowie der muskulären Korrektur der hervorstehenden Anteile des Rumpfes und des Beckens. Klassische Therapiematerialien sind: Reissäckchen, Sprossenwand, Spiegel, lange Holzstäbe, Hocker und Pezzi-Bälle. Zusammenfassung: Indikationen und Ziele der Behandlung. Proaktive Wirbelsäulenkorrekturen zur Vermeidung von Operationen.

  • Haltungsschulung zur Vermeidung oder Verlangsamung des Fortschritts.
  • Informationen zur Unterstützung eines Entscheidungsprozesses.
  • Unterrichten eines Heimtrainingsprogramms.
  • Unterstützung zur Selbsthilfe.
  • Präventions- und Bewältigungsstrategien für Schmerzen.




Wirbelsäulentherapie nach Dorn Breuss


Die Dorn-Methode ist eine komplementärmedizinische manuelle Methode mit Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie geht zurück auf den Allgäuer Volksheiler Dieter Dorn, der sie um 1975 entwickelte. Dorn erkannte: Bewegungsmangel und Fehlbelastungen führen zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. In ihnen sah Dorn die Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. In der Dorn-Therapie werden verschobene Wirbel ertastet und mit gezieltem Druck des Therapeuten zusammen mit der Eigenbewegung des Patienten wieder in die richtige Position gebracht. Die Technik ist überaus wirksam, denn sie nimmt mit der Wirbelkorrektur über reflexzonenartige Effekte auch Einfluss auf die inneren Organe, die Meridiane und die Psyche. ANWENDUNGSGEBIETE FÜR DIE DORNMETHODE

  • Ischialgien
  • HWS-Syndrom
  • Beschwerden im Ledenwirbelsäulenbereich
  • Beschwerden im Brustwirbelsäulenbereich, wie z.B. taube Fingerspitzen, eingeschlafene Hände
  • Zittern der Hände
  • Migräne
  • Tinnitus
  • Skoliosen der Wirbelsäule
  • Blockierungen einzelner Wirbel
  • Beinlängenunterschiede
METHODE NACH BREUS Die Massage nach Rudolf Breuß ist eine äußerst sanfte Behandlung, die seelische und körperliche Verspannungen löst. Der Therapeut massiert den Patienten mit Johanniskrautöl ein. Durch vorsichtiges Dehnen der Wirbelsäule „belüftet“ er die Zwischenwirbelscheiben, damit das Johanniskrautöl hineinzieht. Damit wird die Regeneration der unterversorgten Bandscheiben eingeleitet. Die negativen Energien werden über speziell zugeschnittenes Seidenpapier abgeleitet. Die Breuß-Methode ist eine sehr sanfte Massageform und eine gute Alternative bei Osteoporosepatienten. Bei der Behandlung bat Breuß um Führung „von oben”, indem er die Massage mit Gebeten begleitete. Die ganzheitliche Wirbelsäulentherapie nach Dorn u. Breuß ist einfach und schnell zu erlernen. Sie kann selbst angewandt oder als Angebot im Behandlungsspektrum jeder naturheilkundlichen sowie physiotherapeutischen Praxis aufgenommen werden.




Faszien-Therapie


Was sind Fazien

Faszien sind Bestandteil vieler LebensformenFaszien sind feine, zähe bindegewebige Häute. Jedem, der schon einmal Fleisch zubereitet hat, sind diese milchig-weißen Häute, die das rohe Steak umhüllen, schon einmal aufgefallen.

Faszien hüllen auch beim Menschen die Muskeln ein und erlauben es, einzelne Muskeln voneinander abzugrenzen.Auch in anderen Lebensformen wie der Pflanzenwelt beobachten wir Ähnliches. Räumlich trennende und zugleich formgebende Häute finden wir auch in Apfelsinen und Grapefruits.

Im Grunde gibt es keine Lebensform, die ohne diese elastischen Häute auskommt. Formgebende und gleichzeitg trennende Gewebe und Häute bilden die Grundmatrix des Lebendigen.

Faszien haben viele Aufgaben im Körper

Fasziale Bindegewebe erfüllen außer der Funktion der Trennung der Muskeln weitere wichtige Aufgaben. Denn auch die Lymphe wird zwischen den Faszien abgeleitet. Diese Flüssigkeit transportiert sowohl Abbauprodukte aus unseren Zellen, als auch wichtige Aufbaustoffe zu den Zellen. Jede Muskelbewegung unterstützt dabei den Transport der Lymphe.

Faszien können verkleben, wenn es aufgrund von Verspannungen zu einem Stau der Lymphe kommt. Das Fibrinogen, ein Blutgerinnungsfaktor, liegt in der Lymphe als gelöster Stoff vor, wird aber in Kombination mit bestimmten Substanzen zu unlöslichem Fibrin. Substanzen wie das Adenosintriphosphat werden bei Muskelanspannung freigesetzt. Durch die Fibringerinnung verkleben dann die Faszien intensiv miteinander (Prof. Dr. med. Paulini, Universitäten Ulm und Mainz).

Unsere Beweglichkeit hängt von den Faszien ab

Auch für die menschliche Gesamtbeweglichkeit sind die Faszien entscheidend. Durch psychischen Stress, Operationen, Schonhaltungen sowie Bewegungsmangel und falschen Gebrauch des Körpers verkürzen und verhärten sich Faszien. Sie werden im Körper umgebaut. Die gut dehnbaren Elastinanteile nehmen ab und werden innerhalb der Faszie durch das zähe, kaum dehnbare Kollagen ersetzt. Der Grundtonus erhöht sich um ein Vielfaches und sie werden dadurch starr und unbeweglich. Auf Grund dessen verlieren sie ihre Gleitfähigkeit. Die gravierenden Folgen: Sie grenzen den Bewegungsspielraum unserer Muskulatur und unserer Gelenke dauerhaft und oft auch schmerzhaft ein.

In den Faszien liegen viele Schmerzrezeptoren

Durch stundenlanges gebeugtes Sitzen am Schreibtisch kann die große Rückenfaszie, die im Bereich der Lendenwirbelsäule die Rückenmuskulatur umgibt, ausleiern. Wenn man dann am Wochenende die Getränkekiste aus dem Auto hebt oder die Hecke schneidet, kann sie durch die ungewohnte Bewegung feine Risse bekommen, die zu Entzündungen und Schmerzen führen. In den Faszien liegen jede Menge Schmerz- und andere Sinnesrezeptoren.

Sind die Faszien verklebt oder verhärtet, kann dies zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen

  • Gelenkschmerzen über Nacken und Schulter
  • Rücken- oder Bauchschmerzen
  • bis hin zu undefinierbaren Schmerzen.

Faszien lassen sich manipulieren. Mit Hilfe von Gymnastik oder anderen herkömmlichen Bewegungsarten ist es leider unmöglich, kollagene Verdickungen oder Verklebungen des Bindegewebes aufzulösen und die Faszien langfristig zu mobilisieren. Der Einfluss auf die Faszien ist äußerst gering.

Myofaszien lassen sich jedoch sehr gut durch einen manuellen subtilen Druck lösen und mobilisieren. Hierbei bedienen wir uns in der Faszien-Therapie der sogenannten Thixotropie. Verfestigte gelartige Kolloide (Proteine in der Gundsubstanz der Faszien) können unter Einfluß mechanischer Kräfte vorübergehend flüssig werden (aus dem Gel- in den Solzustand).

Nach der Manipulation verfestigt sich das Material wieder und bleibt dauerhaft verformt.

Weiterhin gelten zahlreiche nervale Rezeptoren in den Faszien als neurologische Schaltstellen. Diese übermittlen über einen sensiblen manipulativen Druck Informationen direkt an das Nervensystem. Das kann zu einer spontanen Tonusveränderung des Gewebes führen. So kann man über Faszienmobilisation die Lage der Muskeln und deren Funktion im Körper nachhaltig positiv beeinflussen. Dies verbessert die Mobilisierung der Faszien mit der einhergehenden verbesserten Körperhaltung und dem großen Plus an Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit.




Extension - Schlingentisch


Bei der Schlingentischbehandlung werden einzelne Körperteile, Körperregionen oder aber der Patient vollständig in Schlingen gehängt. Bewegungen können dann mit einer erheblichen Erleichterung gegenüber dem normalen Bewegungsablauf durchgeführt werden, da der Patient das Gefühl hat, eine verringerte Schwerkraft zu erfahren.

Belastungen werden so von erkrankten Gelenken und Muskelpartien genommen, so dass ansonsten nur schwer durchführbare oder schmerzhafte Übungen durchgeführt werden können.

Darüber hinaus können kurz- oder längerfristige Extensionen (Streckungen) von Gelenken oder der Wirbelsäule vorgenommen werden, wodurch der Patient oftmals eine sehr angenehme Schmerzlinderung erfährt.

Anwendungsbeispiele:

  • bei Schmerzzuständen der gesamten Wirbelsäule, Schulter- und Hüftgelenke
  • bei akuten und chronischen Bandscheibenschäden
  • bei Lähmungen (durch die Abnahme der Eigenschwere kann die Restkraft der Muskulatur genutzt werden)
  • bei frisch operierten, belastungsunfähigen Gelenken

Die Schlingentischbehandlung wird oft mit anderen Therapieformen kombiniert wie z.B. der Manuellen Therapie.




Beckenboden - Therapie


Blasenentzündung und Schmerzen beim Sex: An einem zu verspannten («hypertonen») Beckenboden leiden viel mehr Frauen, als man denkt.

Da das Thema tabu ist, wissen die wenigsten, dass man mit einer Therapie - zum Beispiel mit unserem Heim-Übungsprogramm - sehr viel erreichen kann.

Die Beckenbodentherapie dient zur Behandlung von Beckenbodenfunktionsstörungen zur Inkontinenzprophylaxe.

Symptome können u. a. sein:

Frauen:

Urinverlust und Stuhlverlust (auch Winde) bei husten, hüpfen, sportlicher Belastung, anderer Alltagsbelastung.

  • Plötzlich auftretender Urin-/ Stuhldrang der ein Erreichen der Toilette erschwert oder nicht möglich macht.
  • Senkungen von Genitalorganen (Blase, Gebärmutter, Darm) - bis zu einem gewissen Grad.
  • Schmerzen im Beckenbodenbereich (Vaginismus, Vestibulitis, Proktalgia fugax, Anismus, etc.)


Männer:

Urinabgang nach einer Prostataoperation (verschiedene Formen der Blasenschwäche)
Die Andersartigkeit der Therapie besteht darin, dass keine üblichen Spannungsübungen das Mittel der Wahl darstellen.Sondern hauptsächlich gilt es:

  • unwillkürliche Eigenspannungen (Spasmen) zu lösen
  • Druckverhältnisse im Becken zu optimieren
  • Fehlverhalten aufzuspüren

... kurzum: sich ein neues Stück Lebensqualität zurück zu erobern!




Klassische medizinische Massage (KMT)/ (BGM)


Klassische medizinische Massage (KMT)


Die Massage ist eine der bekanntesten und ältesten Heilmethoden. Die klassische Massage entstand aus einer griechisch-römischen Tradition und wurde im 19. Jahrhundert maßgeblich durch den Heilgymnasten Per Henrik Link und den Arzt J. Georg Mezger vorangetrieben.

​Massagen können sowohl als alleinige Behandlungsform für sich stehen, sie werden aber häufig auch unterstützend zu anderen Therapieformen eingesetzt. Massagen können vom Arzt verschrieben werden.

Die klassische Massage dient dazu, verspannte Muskelpartien zu lockern, die Durchblutung und den Stoffwechsel zu fördern, den Kreislauf, den Blutdruck, die Atmung und die Psyche positiv zu beeinflussen sowie Schmerzen zu reduzieren. Unterschiedliche Grifftechniken, wie zum Beispiel Streichung, Knetung, Walken, Rollen, Lockern, Hacken, Klatschen, Klopfungen oder Reiben werden dabei von Therapeuten je nach gewünschter Wirkung angewendet.

Die Anregung des lokalen Muskelstoffwechsels, das Lösen von verklebten Gewebsschichten und die Entspannung des Nervensystems sind die Hauptwirkungen dieser Technik. Anwendungsgebiete der klassischen Massage sind schmerzhafte Verspannungen der Muskulatur oder auch einfach nur zum Relaxen und Wohlfühlen.

Durch den Einsatz aromatischer Öle können diese Effekte weiter unterstützt werden.

Bindegewebsmassage (BGM)

Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage (Haut-Organ-Reflex/Haut-Muskel-Reflex). Entstanden ist diese Methode aufgrund der Erfahrungen von Elisabeth Dicke, die selbst wegen fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen in den Beinen unter Schmerzen in der Kreuzbeingegend und im Beckenbereich litt.

Sie versuchte sich selbst zu behandeln.

Mit der Hand stellte sie im Bereich der Haut und der Unterhaut des peripheren Bindegewebes abweichende Spannungsverhältnisse fest. Trotz Überempfindlichkeit konnte sie mit streichenden und ziehenden Fingern die erhöhte Spannung ausgleichen. Die Kreuz- und Rückenschmerzen verschwanden.

Bei Erkrankungen der inneren Organe und des Bewegungsapparates entsteht ein Ungleichgewicht (Dysbalance) der Spannungen und eine Störung des Stoffwechsels der Unterhaut (Subkutis). Gewebeabschnitte mit einer veränderten Spannung oder einer Verklebung werden mit einer besonderen Technik gereizt, bis ein Spannungsausgleich hergestellt ist.

Der Patient empfindet bei der Ausführung der BGM ein Schneidegefühl an allen therapiebezogenen Stellen.

Bei der Reizung des subkutanen Bindegewebes kommt es zur direkten Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Indirekt oder reflektorisch werden die Organe und ihre Funktionen beeinflusst.

Neben diesen allgemeinen und reflektorischen Wirkungen werden durch den lokalen Spannungsausgleich Störungen des Bewegungsapparates verbessert.

Ziel der Behandlung:

  • allgemeiner Spannungsausgleich im subkutanen Bindegewebe
  • Lösung von Verklebungen zwischen Unterhaut (Subkutis) und Muskelfasern
  • Erreichen eines normalen Aktivitätsmusters der Organe durch Unterstützung
  • Förderung oder Hemmung der vegetativ gesteuerten Organfunktion




Fussreflexzonenmassage


Die Wurzeln der Fußreflexzonentherapie liegen in der Akupunktur als Teil der Traditionell Chinesischen Medizin.

In der heutigen Form der Fußreflexmassage, wurde sie vom amerikanischen Arzt, William Fitzgerald, zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründet. Die Reflexzonen sind Areale auf der Fußsohle, die zu allen übrigen Teilen des Körpers und Organen eine Beziehung haben. Durch die Massage des Areals für den Kopf, können z. B. Kopfschmerzen gelindert oder geheilt werden. Umgekehrt kann durch Schmerzen in bestimmten Arealen ein Hinweis auf eine Krankheit im Körper gegeben werden.

Über die Fussreflexzonen können wir unsere Organsysteme, das Lymphsystem und das Nervensystem beeinflussen.

Die Fussreflexzonenmassage eignet sich hervorragend als alleinige Therapieform, stellt aber auch eine ideale Ergänzung zu anderen Behandlungsmethoden dar.
Während dieser Massage stellt sich eine tiefe Entspannung ein, somit werden die körpereigenen Heilkräfte mobilisiert und der ganze Mensch wird harmonisiert.

Wirkung:

  • Entspannend und Entkrampfend für den ganzen Körper

  • Regulierung desBlutkreislaufes

  • Regulierung der Darmfunktion

  • Organe und Drüsenfunktionen werden angeregt und mobilisiert

  • Schöpfen neuer Energie und Kraft

  • Stärkung der Abwehrkräfte

Anwendungsmöglichenkeiten:

  • Schmerzen und Störung der Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur

  • Störungen im Verdauungstrakt

  • Kopfschmerzen

  • Belastung der Niere und der Blase

  • Lymphatische Belastungen

  • Erhöhte Infektanfälligkeit

  • Belastung der Atemwege

  • Stress undSchlafstörungen




Mobile Physiotherapie (Hausbesuch)


Sie können nicht zu uns? Dann kommen wir zu Ihnen!

Der Weg in die Therapiepraxis überfordert Ihre Kräfte oder die des Pflegebedürftigen?

Lassen Sie den Therapeuten zu sich nach Hause kommen.

Bevor die eigene Krankengymnastik, manuelle Therapie, Lymphdrainage oder Massage zum logistischen Alptraum wird, fällt sie oft dem Alltagstress zum Opfer, auch wenn sie medizinisch notwendig ist.

Durch uns entfallen für Sie Anfahrten und Heimwege, Parkplatzsuche oder Kinderbetreuung.

Oft ist auf Grund der Einschränkung nur eine Behandlung im Hause oder in einer Einrichtung sinnvoll oder überhaupt nur möglich. Der Arzt hat die Möglichkeit einen Hausbesuch zu verordnen, wenn er diesen für erforderlich hält.

Wir kommen dann zu Ihnen und können dort optimal auf Sie und die häusliche Situation eingehen.

Der Kostenträger (Krankenkasse) übernimmt die Kosten nicht, wenn keine entsprechende Verordnung von Ihrem Arzt vorliegt.

In solchen Fällen informieren Sie sich bitte über die Preise direkt bei uns.

Es zeigen sich große Behandlungserfolge durch die Therapie in der gewohnten häuslichen Umgebung.

Mental positiv auf die Physiotherapie eingestellt zu sein, heißt aktiv am Behandlungserfolg mitzuwirken. Auch die positive Nachwirkung einer physiotherapeutischen Behandlung kann der Körper zu Hause und in entspanntem Zustand besser zur Genesung nutzen.

Häusliche Physiotherapie bietet Entlastung für den Patienten, sowie für pflegende Angehörige.




Krebsnachsorge


Bewegung und Sport mit an Krebs erkrankten Erwachsenen

Warum ist Bewegung wichtig?

Vor nicht allzu langer Zeit war die Diagnose Krebs gleichbedeutend mit Leiden und Tod. Jedoch hat sich in den letzten Jahren in der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen sehr viel getan. Die Fortschritte der Medizin ermöglichen es, dass Krebs viel früher erkannt wird. Gleichzeitig haben genauere Kenntnisse der Entstehung und des Wachstums von Tumoren zur Entwicklung besserer Behandlungsmethoden geführt.

Bis vor einigen Jahren wurde den Krebspatienten empfohlen, sich körperlich zu schonen, um gesundheitliche Gefahren nicht unnötig zu erhöhen. Man ging davon aus, dass erst bei einer vollständigen Remission bewegungs-therapeutische Maßnahmen sinnvoll wären.

Seit 1990 haben jedoch mehrere wissenschaftliche Studien diese Vermutung widerlegt und gezeigt, dass Bewegung und Sport auch bei Tumorpatienten sehr viele positive Auswirkungen haben. Patienten fühlen sich besser und spüren weniger Nebenwirkungen, wenn sie ihren Körper während und nach der Behandlung regelmäßig trainieren. Körperliche Aktivität gilt also als wichtiger therapeutischer Baustein in der Rehabilitation von Krebspatienten, dessen Einsatz darauf abzielt, die physischen, psychischen und psychosozialen Ebenen des Betroffenen positiv zu beeinflussen und damit ganzheitlich zu behandeln.

Durch frühzeitige, gezielte Bewegungstherapie soll die Leistungsfähigkeit weitgehend erhalten bleiben und Nebenwirkungen der medizinischen Therapie begrenzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, Kraft und Ausdauer zu erhalten, das Herz-Kreislaufsystem zu stimulieren und der chronischen Erschöpfung (sogenanntes „Fatigue-Syndrom“) entgegenzuwirken, um schließlich den Patienten möglichst schnell wieder familiär und beruflich zu reintegrieren und damit seine allgemeine Lebensqualität zu verbessern.




Medi-Taping (Kinesio)


Die Medi-Taping-Methode leitet sich vom Kinesio-Taping ab die vor ca. 30 Jahren vom japanischen Arzt und Chiropraktiker Kenzo Kase erstmalig entwickelt wurde. Das Wirkprinzip des elastischen, sehr hautfreundlichen Materiales ist völlig neuartig. Im Gegensatz zu konventionellen Bandage- und Tapemethoden sollen die verletzten und schmerzhaften Strukturen aktiviert werden.

Das Tape lässt sich problemlos auf die Haut auflegen und durch die Elastizität werden Bewegungen in keiner Weise eingeschränkt, sondern unterstützt und begleitet.

Sportler lassen sich zur Trainingsunterstützung oder vor Wettkämpfen vorbeugend tapen, um das Risiko für Verletzungen oder Krämpfe zu vermindern.

Auch bei wiederkehrenden Alltagsbeschwerden wie Verspannungen, Muskelschmerzen, Muskelkater oder Blutergüssen können Kinesio Tapes dazu beitragen, schnell wieder beschwerdefrei zu werden.

Die Medi-Taping Therapie ist schmerzlos und ohne Nebenwirkungen, so dass auch Schwangere und stillende Mütter und Säuglinge damit behandelt werden können. Ein spezielles elastisches Tape und eine besondere Technik machen es möglich, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sofort erfolgreich zu therapieren.Das Tape besteht aus Baumwolle, die Klebefläche besteht aus 100% Acryl.

Medi-Taping ...

... verbessert die Muskelfunktion

Die Muskulatur wird über die Hautberührungsrezeptoren entspannt und durch die Eigenbewegung jedes Mal massiert. Hierdurch wird die statische und dynamische Koordination beeinflusst.


... wirkt auf das Lymphsystem
Die Medi-Taping Methode erreicht in den oberflächlichen Lymphbahnen eine Druckreduzierung. Das betroffene Gebiet wird entlastet und heilt schneller ab.


... beeinflusst die Schmerzfortleitung
Die Reizung der Mechanorezeptoren aktiviert das körpereigene Schmerzdämpfungssystem. Bei chronischen Erkrankungen

kann das Medi-Taping Schmerzen lindern und andere Therapien (z.B. Physiotherapie) erfolgreich unterstützen.


... unterstützt die Gelenke
Durch die Beeinflussung bestimmter Rezeptoren erreicht man ein besseres Bewegungsgefühl. Um die Stabilität der Gelenke

zu vergrößern, werden Ligamenttechniken angewendet. Aufgrund der elastischen Eigenschaft kommt es immer

zu einer vollen Bewegungstherapie.


Wirkung auf innere Organe


Medi-Taping kann einen viscero-cutanen Reflex auf bestimmten Hautzonen ausüben und so Einfluss nehmen auf die inneren Organe.

Indikationen

Rückenschmerzen

WS- Syndrom, Diskusprolaps, Atlas-ISG-Blockaden, Lumboischialgien,

KISS-Syndrom, Osteoporose-Schmerzen

Gelenkschmerzen

Tennisellenbogen, Golferarm, Hüftgelenksschmerzen, Knieschmerzen,

Gelenksdistorsionen, Arthroseschmerzen, akute chronische Schulterschmerzen

KopfschmerzenMigräne, Menstruationsbeschwerden, Spannungskopfschmerzen,

Trigeminusneuralgie, muskulärer Tinitus, NNH-Entzündungen, Schwindelzustände


Muskuläre Schmerzsyndrome

Muskelverkrampfung, Muskelfaserriss, Fersensporn

Rheumatische Erkrankungen

Folgen des Apoplex, Morbus Sudeck, Folgen der MS

Neuropatische Schmerzen
Polyneuropathie, Restless legs, Nervenverletzungen, Viscerale Schmerzsyndrome, Obstipation, Prostatitis, Dreimonatskoliken, Harinkontinenz, Lymphödem, Thrombophlebitiden, chronische Lymphstauung


Verschiedene andere Schmerzzustände

Kosten

Die Material- und Anlegekosten werden von den Kostenträgern nicht übernommen.

Bitte informieren Sie sich über die Preise direkt bei uns.




Rückenschule


Für die Gesundheit und den Erhalt Ihres Rückens.

Die Rückenschule ist eine Behandlung, welche zur Prävention von Rückenschmerzen und zur Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen dient.

Die Rückenschule

Bei der Rückenschule handelt es sich um ein Therapiekonzept, bei dem in mehreren Terminen das Hauptthema "Rücken" behandelt wird.

Thematisiert werden sowohl anatomische Grundlagen, Krankheitsbilder der Wirbelsäule sowie rückengerechte Verhaltensweisen im Alltag.

Zielgruppen der Rückenschule sind Personen

  • die sich wenig bewegen

  • die Rückenschmerzen hatten

  • mit chron. Rückenschmerzen

Individueller Trainingsplan

Zu Beginn des Trainings findet eine sorgfältige Rückenanalyse statt. Das Ergebnis gibt Aufschluss über muskuläre Defizite, die Kraft Ihrer Rückenstrecker und die Beweglichkeit Ihrer Wirbelsäule: Die Basis für einen fundierten, effizienten Trainingsplan mit unseren gezielten Rückenübungen.

Rückenschmerzen müssen nicht sein. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität ganz erheblich und auch, volkswirtschaftlich gesehen, richten sie großen Schaden an.

Physiotherapeuten haben eine Vielzahl von Übungen entwickelt, mit deren Hilfe die Muskulatur gestärkt und der Rücken wirkungsvoll unterstützt werden kann. Da es genügend Übungen gibt, kann sich jeder ein Programm mit seinen persönlichen Lieblingsübungen zusammenstellen.

Sportliche Aktivität fördert nicht nur die Funktion von Bändern und Muskeln, sie trägt auch dazu bei, dass der Knochenstoffwechsel besser funktioniert. Knochenauf- und -abbau werden im Gleichgewicht gehalten.

Die Bandscheibe lebt von der Bewegung. Bei Entlastung nimmt sie Flüssigkeit und Nährstoffe auf. Bei Belastung wird Flüssigkeit aus ihr herausgepresst und Schlackenstoffe werden abtransportiert.

Richtig stehen, sitzen, liegen, bücken oder tragen – das müssen die meisten Menschen, die Ärger mit der Wirbelsäule haben, erst wieder lernen. Denn nur wenn wir uns rückengerecht, d. h. physiologisch bewegen, ist eine gleichmäßige Belastung auf die Bandscheiben gegeben.

Folgende Regeln sollten für den Alltag beachtet werden:

Die richtige Hebetechnik

Treten Sie so dicht wie möglich an den zu hebenden Gegenstand heran!

Gehen Sie in leichter Grätschstellung und mit gestreckter Wirbelsäule herunter, wobei Sie in den Hüftgelenken stark abknicken dürfen.

Ergreifen Sie den Gegenstand, ziehen Sie ihn an den Körper heran und gehen Sie dann mit gestreckter Wirbelsäule zurück in den Stand.

Heben aus dem Einbeinkniestand

Gehen Sie in Schrittstellung

Neigen Sie den geraden Oberkörper durch Kippen des Beckens im Hüftgelenk nach vorn.

Beugen Sie das vordere Knie. Das vordere Bein dient dabei als Rückenstütze.

Nach dem Anheben des Gegenstandes mit gestrecktem Rücken kann dieser auf dem vorderen Knie abgestellt werden.

Erst dann wird die Last gleichmäßig durch Strecken des Hüftgelenks angehoben. Wichtig ist, dass Sie die Last immer ganz nah am Körper halten, wenn Sie sich aufrichten.

Lasten richtig tragen

Teilen Sie die Traglasten wenn möglich auf! Lieber öfter gehen und kleinere Lasten tragen.

Verteilen Sie mehrere Traglasten gleichmäßig!

Tragen Sie schwere Gewichte immer dicht am Körper. Je größer der Abstand zwischen Traglast und Körper ist, umso höher ist die Belastung für die Wirbelsäule, insbesondere für die Bandscheiben.

Beachte:

Niemals Lasten mit “Ruck” anheben!

Bei bestehenden Beschwerden niemals schwere Lasten von ganz unten heben.

Tief stehende Gegenstände immer zuerst aus dem Einbeinknieestand heraus höher anheben.

Bücken mit starker Beugung der Hüften und horizontaler Stellung der Wirbelsäule ist besser als das Bücken mit senkrecht stehender Wirbelsäule.

Rückenschmerzen sind in der Regel die Summe vieler kleiner Sünden des täglichen Lebens. Starres Sitzen am Computer, langes Stehen, Marathonautofahren, Gartenarbeit in gekrümmter Haltung, überhaupt jede einseitige Arbeitsbelastung – das alles trägt unweigerlich zum Verschleiß von Wirbelgelenken und Bandscheiben bei.

In Übungsanleitungen tauchen immer wieder Begriffe wie Stabilisation, Mobilisation, Dehnung, Kräftigung oder Körperwahrnehmung auf, deren Bedeutung vielfach nicht verstanden wird. Sie bilden jedoch die Eckpfeiler eines guten Trainingsprogramms und bezeichnen die verschiedenen Varianten, die ein optimales Muskeltraining ausmachen.

Übungen zur Mobilisation fördern die Beweglichkeit. Das erleichtert Ihnen viele Alltagsbewegungen, beugt Verletzungen des Muskel- und Bandapparates vor und verbessert Ihre sportlichen Möglichkeiten.

Ziele:

Ziel aller Rückenschulen ist eine Stärkung aller Rumpfmuskeln an Bauch und Rücken sowie eine Mobilisation der Wirbelsäule zum Erhalt ihrer Beweglichkeit. Neben den Übungen wird die Kenntnis für rückenschonende Verhaltensweisen im Alltag gefördert und das Bewusstsein für schädigende Bewegungen an Arbeit und zu Hause geschult.

Sprechen Sie mit uns!




Ultraschall-Therapie


Ultraschall-Therapie

Die Ultraschalltherapie zählt mit dem Reizstrom zu den gängigen Behandlungsformen der physikalischen Therapie. Therapeutischer Ultraschall wird mit den Frequenzen 1 MHz oder 3 MHz als Dauerschall oder Impulsschall in unterschiedlichen Tastverhältnissen angewendet.

Die Ultraschalltherapie wird augrund ihrer vielschichtigen Wirkungen der Mechanothermotherapie zugeordnet.Je nach Therapieparameter (Behandlungsfrequenz, Schallart, Dosis, Behandlungsdauer und -turnus) steht bei der Ultraschallbehandlung eine

thermische Wirkung (Wärmeentwicklung an reflektierenden Grenzschichten des Gewebes, z.B. Knochen, Gelenke) oder eine Mikromassage im behandelten Gewebesegment im Vordergrund.

Die Wirkungen der Ultraschalltherapie können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Hyperämisierung
  • Beschleunigung von Stoffwechselfunktionen (Microzirkulation, Diffusionsvorgänge)
  • Erhöhung der Dehnbarkeit von Bindegewebsstrukturen (Kollagenfasern).
  • Schmerzlinderung
  • Muskuläre Detonisierung und Spasmuslösung
  • Beschleunigung von Heilungsprozessen
  • Stimulierung der Frakturheilung

Da Ultraschall von Luft reflektiert wird, verwendet man zur optimalen Übertragung der Schallwellen vom Ultraschallkopf zum Gewebe ein Koppelungsmittel (Ultraschall-Gel) oder beschallt unter Wasser (subaqual).




Elektro-Therapie


Als Elektrotherapie bezeichnet man die medizinische Anwendung des elektrischen Stroms. Ausgehend von der Erkrankung behandelt der Arzt beziehungsweise der Physiotherapeut einen oder mehrere Körperteile mit unterschiedlichen Stromformen.

Bei der Elektrotherapie handelt es sich um ein Verfahren, bei dem kontrolliert elektrische Impulse verabreicht werden, die durch die Haut hindurch – also „transkutan“ – die Nerven stimulieren und auf diese Weise Schmerzen unterdrücken können. Es kann zur symptomatischen Begleittherapie bei Schmerzen eingesetzt werden, eine ursächliche Behandlung ermöglicht das Verfahren nicht. Gerade bei chronischen Schmerzen bietet die Elektrotherapie jedoch die Möglichkeit, die Beschwerden auf gut verträgliche Weise zu lindern und sogar den Bedarf an Schmerzmitteln zu senken.

Wie funktioniert das?

Galvanische, nieder-, mittel- und hochfrequente Ströme kommen zum Einsatz. Galvanische Ströme bewirken durch die Bewegung elektrisch geladener Teilchen (positive und negative Ionen) eine Schmerzlinderung und können durch Durchblutungsförderung und Stoffwechselsteigerung im durchbluteten Gewebe die Heilung unterstützen.

Niederfrequente Reizströme erregen Nerven- und Muskelfasern und veranlassen die Muskulatur, sich zusammenzuziehen. Vor allem bei geschwächter und teilgelähmter Muskulatur kann so die Funktion erhalten und eine Schwächung vermindert werden.

Mittelfrequente Wechselströme/Interferenzströme: Je nach Anwendungsform überwiegt die schmerzlindernde oder die stimulierende Wirkung mit Muskelkontraktion und anschließender Muskelentspannung. Dadurch werden die Durchblutung gesteigert, Schwellungen reduziert und die Muskulatur gelockert.

Die Hochfrequenztherapie führt zur Erwärmung von Gewebe, das tief im Körper liegt. Sie wirkt durchblutungsfördernd und schmerzlindernd und stabilisiert die Muskelspannung. Auch Stoffwechsel- und Abwehrprozesse können durch die elektrischen Ströme im Körper angeregt werden.Die Wirkung des elektrischen Stroms ist vielfältig:

  • Förderung der Durchblutung

  • Anregung der Muskelaktivität

  • Beeinflussung der Nerven und der Schmerzleitung (Schmerzlinderung)

  • Erwärmung der Haut und von tiefer gelegenem Gewebe

  • Anregung von Stoffwechselprozessen und Stärkung der Körperabwehr

Dementsprechend wird die Elektrotherapie eingesetzt bei:

  • Schmerzsyndromen am Bewegungsapparat

  • Muskelverspannungen und Muskelzerrungen

  • Muskelschwächen und Muskellähmungen

  • Inkontinenz bei Schwäche oder Lähmung der Beckenboden- beziehungsweise Blasenmuskulatur

WICHTIG

Schwellungen (Ödeme) können besonders wirkungsvoll abgebaut werden, wenn man die Elektrotherapie mit physiotherapeutischen Verfahren, beispielsweise Lymphdrainage oder aktive Bewegungstherapie, kombiniert.




Wärmetherapie ( Fango, Heißluft, Heiße Rolle) und Kältetherapie


Wärmetherapie Fango, Rotlicht und Kälte

In der Physiotherapie werden verschiedene Therapieverfahren eingesetzt, die Wärme oder Kälte nutzen, um eine schmerzlindernde Wirkung beim Patienten zu erzielen. Sowohl Wärme- als auch Kälteanwendungen können lokal oder am ganzen Körper eingesetzt werden. Welches Verfahren angewandt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Schmerzbild.

Fango ist vulkanisches Gestein, es steckt ebenso wie Heilerde voller Mineralien. Über die wohltuende Wirkung von Peloiden - so nennt man Fango, Moor, Schlamm und Heilerde - besteht kein Zweifel. Fango ist vulkanisches Gestein, es steckt ebenso wie Heilerde voller Mineralien. Fein gemahlen, gereinigt und feucht verwendet man es als Schlamm, um in Form von Heißpackungen schmerzende Muskeln und Gelenke zu behandeln.

Das Gewebe wird dabei durchblutet, entspannt und Schmerzen werden gelindert. Fango hat sich unter anderem bei chronischen Erkrankungen der Harnwege bewährt, Mineral- und Moorheilbäder dienen aber auch zur therapeutischen Unterstützung bei Erkrankungen der Atemwege und Stoffwechselstörungen.

Die Wärmetherapie mit Rotlicht ist besonders gut für Menschen geeignet, die an Herz- und Kreislaufschwäche leiden.

Bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis wird die Wärme der Rotlichtlampe häufig zur Schmerzlinderung genutzt.

Kryotherapie

Kryotherapie oder Kältetherapie ist gezielter Einsatz von Kälte zur Erzielung eines therapeutischen Effekts. Kälteanwendungen mittels Eislolly oder Kühlkompressen führen zu einer direkten Schmerzlinderung, zum Beispiel nach Operationen.

Anwendung u.a. bei:

Schmerz, Schwellung, Ödeme, Hämatome, akute entzündlich degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Vorbereitung der aktiven Übungsbehandlung bei Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates, nach Traumata / Op´s Distorsionen...

Die Kältetherapie unterstützt in verschiedenen Anwendungsformen die aktive und passive Übungstherapie. Sie dient u.a. zur Beruhigung der nervalen Erregbarkeit/Nervenleitgeschwindigkeit, sowie Entzündungshemmung, Schmerzlinderung und die Aktivierung der Gefäßtätigkeit, Sinken des Gewebstonus sowie Förderung der Kontraktionsbereitschaft der Muskulatur.

In Kombination mit manueller Therapie kommt es zu einer Anregung des Stoffwechsels, wie es zum Beispiel bei rheumatischen Erkrankungen oder Entzündungen gewünscht ist.




Atemtherapie


Atemtherapie wird eingesetzt wenn Husten und Sekrete das Ein- und Ausatmen stark erschweren und die Aufgaben des Alltags aufgrund der Atemnot nicht mehr bewältigt werden können.

Nach Operationen am und im Thorax, nach Operationen im Bauchraum sowie in der Intensivmedizin, in der Behandlung von Erkrankungen der oberen und unteren Luftwege, der Lunge oder des Zwerchfells.

Dazu zählen Krankheiten, die durch Husten, Auswurf, Atemnot – vor allem bei Belastung – gekennzeichnet sind, wie z.B. chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (chronische Bronchitis mit asthmatischer Komponente oder Emphysem) sowie die Mukoviszidose.

Gezielte Maßnahmen in der Atemtherapie:

  • Sekretlösung bei Sekretansammlungen und Husten
  • Unterstützung bei Störungen der Atmung und Atemmechanik
  • angeleitetes Erlernen von Selbsthilfetechniken bis hin zum Eigenübungsprogramm
  • Anleitung zum Training mit Atemgeräten
  • Entwöhnung von Beatmungsgeräten (bei Bedarf)

Die Atemtherapie bietet Ihnen Hilfe bei Husten, wodurch er auch bedingt sein mag. Sekretansammlungen, die auf Veränderungen der Lungenstruktur oder Atemmechanik beruhen oder auch allergisch bedingt sind, werden gelöst. Sie können wieder leichter atmen!

Die bessere Sauerstoffversorgung verhilft Ihnen dazu, Ihre Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit in Therapie und Alltag zu steigern.

Physiotherapeutische Atemtherapie hilft Ihnen dabei, Ihre Atmung und Atemmechanik nachhaltig zu verbessern.




Behandlung nach Fraktur- und Arbeitsunfällen (BG)


Der zuständige Kostenträger für Arbeitsunfälle ist die BG (Berufsgenossenschaft).

Physiotherapeutische Behandlung nach Arbeitsunfall muss durch einen niedergelassenen D-Arzt auf einem gesonderten Rezept verordnet werden. Hierbei gibt es keine Budgetierung.

In der physiotherapeutischen Betreuung können enthalten sein:

  • Krankengymnastik (KG)
  • Manuelle Therapie (MT)
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Massage (MAS)
  • Physikalische Anwendungen:
    • Elektrotherapie (EL)
    • Eisanwendungen (EIS)
    • Wärmetherapie (WP)





 

Sektoraler

Heilpraktiker

Termin beim Physiotherapeuten ohne vorherigen Arztbesuch!

Normalerweise ist der erste Gang des Patienten zum Arzt, der dann ein Rezept für den Physiotherapeuten ausstellt. Durch unsere Zusatzqualifikation des sektoralen Heilpraktikers (Physiotherapie) wird die Krankheitsdiagnose vom Physiotherapeuten vorgenommen. 


Diagnose, Rezept und Therapie finden also unter einem Dach statt.

Leistungen Heilpraktiker in der Physiotherapie

 

Meine Leistungen als Ihr Heilpraktiker in der Physiotherapie sind:

  • Anamnese und Befunderstellung

  • gemeinsame Bestimmung mit Ihnen bzgl. der Mittel, dem Umfang und der Frequenz der Therapie. (variable an Bedarf und Bedürfnisse angepasst)

  • ohne ärztliche Verordnung direkt behandeln

  • ohne Folgeverordnung weiterbehandeln

  • mit ärztlicher Verordnung; ergänzende notwendige und sinnvolle Maßnahmen oder zusätzliche Therapieeinheiten ermöglichen

 

Schnelle Hilfe und Erleichterung bei Schmerzen im Bewegungsapparat


Eine Vielzahl von Patienten benötigen bei Schmerzen im Bewegungsapparat schnelle Hilfe und Erleichterung ohne allzu großen Aufwand.

Insbesondere Selbstständige scheuen den Gang zum Physiotherapeuten, da üblicherweise ein langer Umweg über den Arzt notwendig ist. Das ist zu zeitaufwendig und mühsam. Als Heilpraktikerin für Physiotherapie kann ich schnell und ohne Umwege Abhilfe schaffen.

Sek. Heilpraktiker

Katja Sonntag

"Seit mehr als 25 Jahre gelingt es uns die Lebensqualität unserer Patienten zu verbessern. Darauf sind wir stolz und dieser Aufgabe stellen wir uns jeden Tag aufs neue."

Katja Sonntag

Praxisinhaberin

Sektorale Heilpraktikerin für Physiotherapie

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Keine langen Wartezeiten auf einen Termin beim Arzt

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Ausführliche Anamnese und Befunderhebung

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Individueller Behandlungsplan

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Behandlung ohne ärztliche Verordnung

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Schneller Termin, schneller Behandlungsbeginn

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Schnelle Entlastung und Schmerzlinderung

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Erfahren Sie mehr über Krankheitsbilder

Eine detaillierte Beschreibung der Krankheitsbilder soll Patienten aufklären, da in vielen Fällen nach Stellung der Diagnose die Zeit für eine ausführliche Aufklärung fehlt.

Von orthopädischen über rheumatische bis hin zu neurologischen Erkrankungen nehmen wir uns die Zeit, unsere Patienten ausführlich zu informieren.

Sollten Sie akute Schmerzen haben, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren behandelnden Arzt, oder rufen Sie uns an.

 
 
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Schreiben Sie oder Rufen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Praxis Scharnebeck Tel.: 04136  - 15 55   Praxis Lüneburg Tel.: 04131 - 366 47

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