Osteoarthritis: Gelenkersatz von Hüfte und Knie hinauszögern durch konservatives Therapieprogramm

Aktualisiert: 20. Mai 2021


Physiotherapie, Eigenübungen, angepasster Sport: Patienten, die an Osteoarthritis leiden, können mit konservativen Behandlungsmethoden ihre Lebensqualität verbessern und oft auch den Einsatz eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenkes hinauszögern. Dies zeigt eine auf der Online-Jahrestagung der „European League Against Rheumatism“ (EULAR 2020) vorgestellte klinische Studie aus Norwegen.




Vor der Implantation eines künstlichen Gelenkersatzes von Hüfte und Knie sollten möglichst alle nicht operativen Behandlungsmöglichkeiten zur Anwendung kommen“, sagt EULAR-Präsident Prof. Iain B. McInnes aus Glasgow, Schottland. Doch in vielen Fällen schöpfen Ärzte und Patienten nicht das gesamte konservative Therapiespektrum aus. Eine norwegische Studie zeigt nun, wie sehr Patienten mit Osteoarthritis (OA) von einem qualifizierten konservativen Therapieprogramm profitieren.


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