Unsere Leistungen

 

Seit über 25 Jahren vertrauen uns Eltern Ihre Kinder an.

"Wir schätzen das Besondere an jedem Kind und das ist eine Bereicherung des eigenen Seins"

 

Von Beginn an liegt der leidenschaftliche Schwerpunkt meiner persönlichen physiotherapeutischen Arbeit ausschließlich in der Behandlung und Begleitung von Säuglingen und Kleinkindern. 

Wir begreifen jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft, seinen individuellen Fertigkeiten und seinem kulturellen und religiösen Hintergrund als wertvolle und einzigartige Persönlichkeit.

 

In vertrauensvoller und langer Zusammenarbeit betreuen wir Kindergärten und Krippen sowie Einrichtungen für „Menschen mit Handicap“.

 

Besonderen Wert lege ich auf eine intensive und offene Zusammenarbeit mit den Eltern oder Elternteilen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ergotherapeuten, Logopäden, Kinderärzten, Kinderneurologen/Neuropädiatern, Orthopäden und weiteren Einrichtungen.

 

Mein Team und ich sind spezialisiert und begleiten Säuglinge und Kinder u.a. mit  folgenden

medizinischen Problemen:

 

  • Frühgeborene, Mehrlingskinder

  • Schreikinder, Kinder mit Asymmetrien und Entwicklungsverzögerungen

  • Kopfverformungen wie Plagio- oder Brachycephalus

  • LKGS-Spalten, Fuß- und anderen Deformitäten

  • Wahrnehmungsauffälligkeiten, Zentrale Koordinationsstörungen

  • Cererebrale Störungen und Muskelerkrankungen

  • Cerebrale Koordinationsstörungen, z. B. Hypotonie, Hypertonie, Spastik, ICP, Ataxie, Athetose

  • Genetische Auffälligkeiten, z. B. Down-Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom, Prader-Willi-Syndrom

  • Verhaltensauffälligkeiten, z. B. Hyperaktivität, Antriebsarmut

  • Wahrnehmungsstörungen und –defizite

  • Orthopädische Auffälligkeiten z. B. Haltungsschwächen, Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose), Fußdeformitäten

  • Gleichgewichtsstörungen, Koordinationsproblemen, fehlende Sprungkraft, z. B. Probleme bei Beidbeinhüpfer,   Einbeinstand, Einbeinsprung, Hampelmannsprung

  • Onkologische Erkrankungen

  • kardiovaskuläre Erkrankungen

 

 

Ihr Kind, sei es ein Frühgeborenes, ein Mehrlingskind oder ein Sorgenkind... als Säuglings- und Kindertherapeutin nehme ich es in seiner Besonderheit und seiner Einzigartigkeit wahr und genauso bin ich bemüht, meine Therapie entsprechend Ihres Kindes zu gestalten. Mein Ziel ist es, mich ganzheitlich auf Ihr Kind einzustellen, es dort abzuholen, wo es steht und es individuell zu begleiten um bestmögliche Erfolge zu erreichen. 

 

Für uns gibt es keine "Schubladen" in die wir "jemanden" stecken! Egal, ob es sich um ein gebrochenes Bein oder um einen längeren Therapieweg handelt: Als Kindertherapeuten nehmen wir den kleinen Menschen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit wahr und fördern Ihr Kind in seiner körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung.

 

Wir helfen Ihnen als Eltern und Ihrem Kind, mit besonderen Situationen gut umzugehen, damit sich Ihr Kind entsprechend seinen Möglichkeiten gut entwickeln kann.

Bei Bedarf kann ich dabei begleitend unterstützen und beraten weitere Helfer zu finden, wenn eine notwendige Behandlung über den motorischen Bereich hinausgeht. Gern stelle ich Kontakt zu Hilfsmittelversorgern und Orthopädietechnikern, zu Ergotherapeuten und Logopäden, zu einer Frühförderstelle oder anderen Helfersystemen her.

 

Sprechen Sie mit uns!

 

Katja Sonntag

 

 

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Mehr zur Zusammenarbeit Kindergärten und Krippen sowie Einrichtungen für „Menschen mit Handicap“.finden Sie hier ►

 

 

Was hinter den einzelnen Begriffen steht

 

Unsere therapeutische Arbeit ist gekennzeichnet durch individuelle und auf die Bedürfnisse Ihres Kindes zugeschnittene Therapieprogramme: Castillo Morales, Sensorische Integration, Orofaziale Regulationstherapie, Bobath, ... 

 

Wir wollen Sie im Therapiedschungel nicht alleine lassen.

Sie erhalten hier einen Überblick über unsere Behandlungsmöglichkeiten.

 

 

 

 

Die Behandlung nach dem Castillo Morales Konzept.

 

Sein sensomotorisches Behandlungskonzept entwickelte Dr. Rodolfo Castillo Morales aus der jahrelangen Erfahrung mit Kindern mit muskulärer Schwäche heraus.

 

Wie entstand das Castillo Morales Konzept?

 

Rodolfo Castillo Morales war der Sohn einer kinderreichen Familie. Er wuchs in Argentinien auf. Erzogen unter dem Einfluss von Eingeborenen, die mit in seinem Elternhaus lebten, die seine Beobachtungsgabe schärften und ihm ihr ursprüngliches Wissen beibrachten, entschloss er sich früh, Medizin zu studieren.

 

Bereits während des Medizinstudiums widmete er sich der Rehabilitation. Seit über 30 Jahren leitet er ein Rehabilitationszentrum für Kinder und Erwachsene in Cordoba/ Argentinien.Er entwickelte ein Konzept, das mit sensorischen und orofazialen (Mund- und Gesichtsbereich betreffend) Schwerpunkten ausgerichtet war, die sogenannte „Neuromotorische Entwicklungstherapie“ (NET) und die „Orofaziale Regulationstherapie“ (ORT).

 

Was ist die orofaziale Regulationstherapie?​

 

Unter orofazialen Funktionen werden sensorische und motorische Auffälligkeiten im Mund- und Gesichtsbereich verstanden, also Zungenvorverlagerung, offener Mund, Mundatmung, Kau-und Schluckstörungen, übermäßiger Speichelfluss, Zahnstellungs- und Bisslageabweichungen, Trinkstörungen, sowie Sprachstörungen. Castillo Morales sammelte seine ersten Erfahrungen für seine orofaziale Therapie bei Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Kindern mit Morbus Down Syndromen. Heute steht das Konzept für die Therapie verschiedener sensomotorischer Störungsbilder im Mund- und Gesichtsbereich. Am Beispiel eines Kindes mit Morbus Down Syndrom sei aufgezeigt, welche orofazialen Auffälligkeiten bestehen können:

 

  • die Trinkschwäche im Säuglingsalter

  • der offene Mund;

  • ein erhöhter Speichelfluss;

  • die hypotone (zu wenig angespannte), vorverlagerte und auch aktiv vorgestreckte Zunge,

  • die im Vergleich zur kleinen Mundhöhle relativ zu groß wirkt;

  • die Hypotonie (Unterspannung) von Lippen, Wangen und der übrigen Mundmuskulatur

  • die Pseudoprogenie (scheinbares Vorstehen des Unterkiefers)

  • die Behinderung der expressiven Sprachentwicklung;

  • die hohe Infektanfälligkeit

 

Bei Kindern mit Morbus Down Syndrom ist zunächst fast immer eine physiotherapeutische Behandlung der Hypotonie und der charakteristischen Aufrichtemängel im Rumpf notwendig. Dieses erfordert neurophysiologische Behandlungsmethoden

wie z. B. denen nach Bobath oder Vojta.

 

Die richtige Körperhaltung ist eine wichtige Voraussetzung für den Beginn der orofazialen Regulationstherapie.

 

Die orofazialen Regulationstherapie setzt sich aus verschiedenen Übungen zusammen, wie z. b. der Basisübung, Übungen im Gesichtsbereich und innerhalb des Mundes.

Die Gaumenplatte ist ein wichtiges Hilfsmittel in der orofazialen Regulationstherapie. Sie ist bei mangelndem Erfolg der manuellen Übungen notwendig und unterstützt diese.

Es benötigen nur etwa ein Drittel aller Kinder mit Morbus Down, die mundmotorisch auffällig sind, eine Gaumenplatte. Sie dient dann zur passiven Stimulation von Zunge und Lippen und wird mit dem Ziel eingesetzt, abweichende Bewegungsmuster zu bremsen oder umzulenken und neue Bewegungen anzubahnen.

 

Um eine sinnvolle Behandlung mit den Übungen und der Gaumenplatte im Rahmen der orofazialen Regulationstherapie

zu gewährleisten, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeut/in und Eltern unablässig. Bei der Arbeit am orofazialen Komplex müssen wir bedenken, dass der Mund- und Gesichtsbereich mit zu den sensibelsten und intimsten Zonen des menschlichen Körpers gehört. Wir müssen dem Kind Sicherheit vermitteln und ihm genügend Zeit lassen, Vertrauen zu gewinnen.

 

Welche Störungsbilder werden mit der orofazialen Regulationstherapie behandelt?   

Verschiedene Hypotoniesyndrome, Frühgeborene, Kinder mit Perzeptionsstörungen, Mehrfachbehinderte Kinder, Kinder mit MMC, mit peripheren Paresen, mit Sensomotorischen Retardierungen...

 

Das Menschenbild, welches Castillo Morales vermittelt, ist für jeden erfahrbar, der ihn in einer Behandlungssituation mit Kindern erlebt hat. Die Person des Menschen mit Behinderung stellt Castillo Morales in den Mittelpunkt seiner Behandlung.

Es sollen keine Verhaltensweisen eingeübt werden, sondern es wird den Kindern ein Weg gezeigt, sich Entwicklungsschritte selbst zu erarbeiten. So kann es zu einem vertrauensvollen Dialog in Gegenseitigkeit als grundlegende Voraussetzung jeder therapeutischen Situation kommen.

Nur ein Mensch, der sich wohl fühlt, spielt, probiert und lernt.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.castillomoralesvereinigung.de oder sprechen Sie mit uns.

 

 

 

Das Bobath-Konzept für Kinder und Säuglinge

 

Das Bobath-Konzept ist eines der bekanntesten Therapiekonzepte in der Physiotherapie. Es basiert auf einer neuro-physiologischen Grundlage und geht von einem Ansatz aus, der das Kind in seiner gesamten Persönlichkeit mit einbezieht.

Dieser Ansatz setzt eine enge Zusammenarbeit sowohl der beteiligten Fachdisziplinen (Arzt/Ärztin, Erzieher/in, Logopäde/in, Ergotherapeut/in) untereinander, als auch mit Ihnen als Eltern voraus.

 

Wie entstand das Bobath-Konzept?

 

Das Ehepaar Dr. h.c. Berta Bobath (Physiotherapeutin, 1907-1991) und Dr. Karel Bobath) begann in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Entwicklung des Behandlungskonzepts. In den folgenden Jahrzehnten wurde es erweitert und differenziert. Resultierend aus ihren Behandlungserfahrungen, zuerst mit Patienten, die einen Schlaganfall erlitten hatten, und später mit Säuglingen und Kindern, die von einer Bewegungsstörung bedroht waren, machte das Ehepaar Bobath die Beobachtung, dass pathologisch veränderte Haltungs- und Bewegungsmuster beeinflussbar sind. So entstand dieses interdisziplinäre Konzept.

Das Bobath-Konzept wird und wurde durch die in der therapeutischen Arbeit gewonnenen Erfahrungen, neue Forschungsergebnisse der Gehirnforschung und Anregungen aus benachbarten Wissenschaften, wie z.B. der Entwicklungspsychologie und der Kleinkindpädagogik weiterentwickelt. Dies ermöglicht eine Orientierung am jeweils aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse.

 

Was sind die Grundannahmen der Bobath-Therapie?

 

Die Entwicklung Ihres Kindes ist ständigen Veränderungen unterworfen. Der Behandlungsansatz der Bobath- Therapeutin nimmt Bezug genau hierauf. Die Entwicklung iIres Kindes ist gekennzeichnet durch ein Zusammenwirken sensomotorischer, emotionaler und geistiger Komponenten. Ihr Kind setzt sich ständig mit der sozialen und gegenständlichen Umwelt auseinander.

Dies wird in der Behandlung nach Bobath aufgegriffen.

 

Die nach Bobath behandelnde Physiotherapeutin löst manuell bestimmte Bewegungen bei Ihrem Kind aus, indem sie an sogenannten Schlüsselpunkten Rotationsbewegungen initiiert. Die Muskelspannung Ihres Kindes soll hierdurch

möglichst normalisiert werden und koordinierte Bewegungsabläufe sollen gefördert werden. Die Bobath-Behandlung wird meist in eine Spielsituation eingebettet, so dass die Anforderungen an das Kind spielerisch umgesetzt werden können.

Sie findet auf dem Boden, der schrägen Ebene, dem Schaukelbrett, dem Gymnastikball, im Klettertunnel oder anderen kindgemäßen Räumlichkeiten statt.

 

Für welche Kinder eignet sich die Bobath-Therapie?

 

Das Bobath-Konzept richtet sich primär an Kinder mit angeborenen und/oder erworbenen Störungen des Zentralnervensystems sowie an Säuglinge mit sensomotorischen Auffälligkeiten, wie z. B. Lageasymmetrien, und an Kinder mit kognitiven oder anderen neurologischen Beeinträchtigungen.

 

Der auf Kinder-Bobath spezialisierte Physiotherapeut behandelt in der Regel Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche. Von der Altersstruktur her daher unabhängig, ist die oben gestellte Frage nur mit dem Vorliegen einer differenzierten Diagnose zu beantworten, welche vom Arzt gestellt wird.

 

Bei Säuglingen sind dies z.B. Asymmetrien (Schiefhaltungen), Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungsstörungen, Babys mit Überstreckungen, erhöhte oder zu schlaffe Muskelspannungen (Muskeltonusstörungen) und neurologische Auffälligkeiten (Spastiken/Hemiparesen). Bei den etwas älteren Kindern kommen noch Gleichgewichtsprobleme, Gangunsicherheiten, Fehlhaltungen und Fehlbelastungen (Skoliosen) und vieles mehr dazu. Das Bobath-Konzept bietet ein Fülle von Möglichkeiten, die den meisten kindlichen Krankheitsbildern und Diagnosen zugute kommt.

 

Ziel des Bobath-Konzeptes für Kinder

 

Die Kinder-Bobath-Therapie hat die Aufgabe, Kinder mit neurologischen Auffälligkeiten zu behandeln. In der Therapie versucht man mit gezielten Maßnahmen, die Eigenregulation des Kindes in Bezug auf Haltung und Bewegung zu unterstützen. Dabei ist es das erklärte Ziel des Konzeptes, das Kind zunächst in seinen Fähigkeiten zu erkennen und seine Kompetenzen zu entdecken. Voraussetzung hierfür ist ein adäquater, neurophysiologischer Befund, der die Basis für jedes weitere Vorgehen bildet. Der Therapeut „holt“ das Kind an der Stelle „ab“, an der es sich aktuell befindet und er versucht dann, die ihm dargebotenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu benutzen und diese gemeinsam mit dem Kind weiterzuentwickeln.

Am Ende steht das Erreichen einer größtmöglichen Selbständigkeit, bei der sowohl die funktionellen Fähigkeiten des Kindes differenziert werden sollen, als auch die Handlungskompetenz erweitert wird.

 

Beeinflussende Faktoren

 

Das sog. sensomotorische Lernen (Sensomotorik = Wahrnehmen und Bewegung) ist jedoch abhängig von folgenden Faktoren:

 

  • die Aktivierung der zentralen Wachheit oder Aufmerksamkeit um die dem Kind eigene Motivation „wach zu kitzeln“.

  • die Therapiesituation so zu gestalten, dass das Kind in der Lage ist, seine eigene Strategie zum Erreichen des Zieles zu entwickeln und in wiederholbarer und variantenreicher Form auszuprobieren.

  • das Umfeld des Kindes so zu sensibilisieren, das es an der Durchführung der therapeutischen Maßnahme teilhaben kann, ohne die Eigenregulation zu unterwandern und neue Abhängigkeiten aufzubauen.

  • die interaktiven Prozesse des Kindes im Zusammenhang mit der idealen, motorischen Entwicklung und der Fähigkeit des Zentralen Nervensystems zur Plastizität zu erkennen und daraufhin die therapeutischen Maßnahmen abzustimmen.

  • das Vermeiden oder Verhindern von Sekundärschäden im Zusammenhang mit dem Bewegungsapparat aber auch die positive Beeinflussung des sozio-emotionalen Bereiches.

 
Wann behandelt man? Wie früh beginnt man?

 

Die angesprochene Plastizität des Zentralen Nervensystems bedingt einen möglichst frühen Therapiebeginn, um die Effektivität so gut es geht auszunutzen. Gerade zu Beginn des Lebens ist der Durst nach „Input“ so beträchtlich, wie zu keinem späteren Zeitpunkt wieder. Bei der Analyse der vorliegenden „Störfaktoren“ muss davon ausgegangen werden, dass die Plastizität jener Kinder mit gestörter sensomotorischer Entwicklung in jedem Fall beeinträchtigt ist. Die Wiederherstellung der Plastizität ist so früh wie möglich zu erreichen und dem Kind somit zu helfen. Die Fähigkeit sich mit der körpereigenen aber auch körperfremden Umwelt auseinandersetzen zu können, ist daher der erste und beste Beweis von funktionierender Plastizität.

 
"Therapie für Säuglinge und Kinder“

 

In unserer Praxis wird das Bobath-Konzept auf ganz vielfältige Weise eingesetzt. Wir behandeln Kinder aller Altersstufen - vor allem Säuglinge und Kleinkinder - mit der Bobath-Therapie.

 

Die Therapie wird nach Absprache mit den Eltern so an die Entwicklung Ihres Kindes angepasst, dass den Eltern ein genau auf Ihr Kind unterstützendes Handling mitgegeben wird. Dabei werden die Eltern auch mal vorübergehend Co-Therapeuten, die von den spezialisierten Bobath-Physiotherapeuten immer wieder angeleitet oder optimiert werden und somit eine fundierte unterstützende Basis für die spezielle therapeutische Arbeit bilden.

 

Bobath wird aber auch in Kombination mit anderen Therapien zum Einsatz gebracht. Dazu gehört die sensorische Integration mittlerweile genauso wie die Manuelle Therapie und auch Vojta Therapie. Neben der Hilfsmittelversorgung gehört auch die Beratung und Unterstützung der Eltern dazu. Wir möchten, dass sich die Eltern bei uns genau so wohl fühlen, wie Ihre Kinder! 

 

Sollten Sie noch Fragen zu dieser Therapie haben, dann wenden Sie sich bitte an uns.

 

Link zur Bobath-Vereinigung: www.bobath-vereinigung.de

 

 

 

Die Entdeckung des Vojta-Prinzips

 

Prof. Vojta hat die Grundlagen seiner Diagnostik und Therapie, das Vojta-Prinzip, zwischen 1950 und 1970 entwickelt. Das Vojta-Prinzip setzt an der sog. Reflexlokomotion an. Prof. Vojta beobachtete, als er eine Behandlung für cerebralparetische Kindern suchte, bei diesen Kindern, dass diese mit wiederkehrenden motorischen Reaktionen an Rumpf und Extremitäten auf bestimmte Reize in bestimmten Körperlagen antworteten.

Die Auswirkungen dieser Aktivierung waren verblüffend: Die zerebralparetischen Kinder konnten danach zuerst deutlicher sprechen und im Laufe kurzer Zeit sicherer Aufstehen und Gehen.

 

Anwendung des Vojta-Prinzips in der Therapie

 

Weil diese aktivierbaren Bewegungsmuster bei diesen Kindern mit einer spastischen Zerbralparese in ihrer Spontanmotorik nicht vorhanden waren, nun aber unvollständig, bei mehrfach, wiederholter Auslösung sich immer umfangreicher und vollständiger aktivieren ließen, schloss Prof. Vojta daraus, dass es sich bei der infantilen Spastik um funktionelle Blockaden innerhalb der Bewegungsentwicklung handeln könnte.

Darauf aufbauend entwickelte Prof. Vojta eine ganzheitliche Behandlung dieser Störungsbilder bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen: Die Vojta-Therapie.

 

Koordinierte, angeborene Bewegungsmuster

 

Seine darüber hinausgehende Vorstellung, dass diese aktivierbaren Bewegungsmuster bei jedem Menschen angelegt und von Geburt an vorhanden sein müssten, fand er bestätigt, als er diese Muster bei gesunden Neugeborenen regelmäßig provozieren und nachweisen konnte und dabei Bewegungen, wie z.B. Radialduktion und Entfaltung der Hand, zu sehen waren, die in der normalen Entwicklung eines Kindes erst im Alter von ca. 6 Monaten beim spontanen Greifen und Stützen der Hände erscheinen.

 

Die von Prof. Vojta durchgeführten Beobachtungen und Beurteilungen der Bewegungsmuster in der Spontanbewegung sowie bei den Lagereaktionen eines Säuglings und die Beurteilung der Dynamik der Entwicklung der primären Reflexe bilden eine einzigartige Form der Frühdiagnostik von Haltungs- und Bewegungsstörungen im Säuglingsalter.

 

Die Frühdiagnostik bei Säuglingen nach Vojta wird heutzutage angewandt, um frühzeitig motorische Fehlentwicklungen zu erkennen und ein Kind möglichst früh (innerhalb der ersten 6 Lebensmonate) einer geeigneten Therapie zuführen zu können, da eine rechtzeitige Behandlung der Manifestation „falscher Bewegungsabläufe“ entgegenwirkt und die besten Heilungschancen gewährleistet.

 

Die Therapie wird nach Absprache mit den Eltern so an die häusliche Umgebung angepasst, dass es eine genau auf Ihr Kind zugeschnittene Behandlung wird. Dabei werden die Eltern auch mal vorübergehend Co-Therapeuten, die von den spezialisierten Vojta-Physiotherapeuten immer wieder angeleitet oder optimiert werden und somit eine fundierte unterstützende Basis für die spezielle therapeutische Arbeit bilden. 

 

Wenn sie weitere Informationen wünschen, finden Sie diese bei der Internationale Vojta Gesellschaft e.V.: www.vojta.com oder

sprechen Sie mit uns.

 
 

 

Die „dreidimensionale, manuelle Fußtherapie“ orientiert sich an der funktionellen Fußentwicklung im ersten Lebensjahr des Kindes und an den manualtherapeutischen Grundsätzen. Daraus resultieren neue Grundlagen zur Frühdiagnostik und Frühbehandlung von Fußfehlhaltungen wie Sichel-, Serpentinen-, Klump-, Hacken- und Knick- Senkfüßen mit speziellen Mobilisations- und Dehngriffen und den entsprechenden funktionellen Binden.

 

Zudem wird die normale Gestaltumwandlung des Kleinkindes von O- zum X- bis zum geraden Bein dargestellt. Außerdem wird über die optimale Schuhversorgung gesprochen und was dabei beachtet werden muss.

 

Was ist die 3dimensionale Fußtherapie?

 

Die 3dimensionale Therapie ist eine Therapieform für die Behandlung von Fußdeformitäten, entwickelt von der Krankengymnastin Barbara Zukunft-Huber.

 

Aus der Unzufriedenheit heraus, dass die Fußstörungen unter dem Gesichtspunkt der aufrechten Haltung betrachtet und behandelt werden, entwickelte sie ein neues Konzept, das als „3dimensionale Fußtherapie nach Zukunft-Huber“ bekannt geworden ist.

 

Dem Konzept liegt die genaue Kenntnis der Entwicklung des Säuglings und seiner Fußentwicklung zugrunde. Die Behandlungsmethode basiert auf der Grundlage einer Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis sowie der Manuellen Therapie.

Es findet sich im Heilmittelkatalog dazu keine eigene Abrechnungsposition, dennoch kann diese im Rahmen der Rezeptierung von „manueller Therapie“ oder „Krankengymnastik nach Bobath/ Vojta“ verordnet und angewandt werden.

 

Wen behandelt der Krankengymnast mit dieser Methode?

 

Mit der 3dimensionalen Fußtherapie nach Zukunft-Huber werden vornehmlich Kinder (aber auch Erwachsene) aller Altersstufen behandelt. Bei Kindern, deren Füße noch nicht in ihrer Entwicklung abgeschlossen sind,

findet diese Methode den größtmöglichen Erfolg.

Säuglinge mit kongenitalen Klumpfüßen, Spitzfüßen, Sichelfüßen, Knick-Senk-Füßen etc.gehören genauso zu dem Patientenklientel wie Kinder nach operativen Eingriffen an den Füßen.

Zusätzlich können sehr gut Kinder mit einer spastischen Entwicklungsstörung mit Hilfe dieser Methode behandelt werden.

 

Ziele der 3dimensionalen Fußtherapie

 

Die 3dimensionale Fußtherapie verfolgt das Ziel, dem Kind ein funktionelles Training zukommen zu lassen.

Entgegen der herkömmlichen Sichtweise sowohl der klassischen Orthopädie als auch der klassischen Krankengymnastik, welche die Fußstörungen fast ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der aufrechten Haltung betrachten und behandeln, kommt es bei der Behandlung der Fußstörungen auf die konsequente Berücksichtigung der normalen Entwicklung des Säuglings an.

 

In dieser findet sich ein so ausgewogenes Bewegungsspiel und auch Bewegungstraining statt, mit denen unter der physiologischen Abfolge von Bein-, Knie- und Fußbewegungen eine gute und ausgewogene Fußentwicklung erreicht werden kann. Dabei ist die natürliche Gewölbekonstruktion ein wesentliches Resultat der gesunden Greifentwicklung des Fußes. Dieses Gewölbe ist ein 3dimensionales Gebilde, das in seiner Dynamik stets bestimmten anatomischen Gesetzmäßigkeiten folgt und auf diesen aufbaut.

 

So ist zum Beispiel die Supination des Fußes in Abhängigkeit der Beinstellung ein wesentlicher Faktor zur Behandlung der Fußstörungen.

 

Wann behandelt man? Wie früh beginnt man?

 

Die 3dimensionale Fußtherapie soll so früh wie möglich eingesetzt werden. Dabei ist es absolut unrelevant, wie alt das Kind ist sondern vielmehr seit wann oder wie lange die vorliegende Fußstörung vorliegt. Dies ist besonders dann wichtig, wenn in manchen Fällen von Fußstörung als einziger Ausweg nur eine Operation indiziert ist. Auch wenn diese Therapie nicht jede Operation vermeiden kann, so kann sie zumindest in vielen Fällen helfen, diese zu Umgehen. Dies wird durch einen frühen Behandlungsbeginn ermöglicht und führt zu einem effektiven Behandlungsverlauf, und stellt letztendlich einen Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Therapie dar.

 

Einsatz der 3dimensionalen Fußtherapie in unserer Praxis

 

In unserer Praxis wird die 3dimensionale Fußtherapie in Verbindung mit den Behandlungsmethoden Bobath und Vojta sowie der Manuellen Therapie eingesetzt. Nach Absprache mit dem verordnenden Orthopäden wird die 3dimensionale Fußtherapie im interdisziplinären Austausch nicht nur mit diesem sondern in der kontinuierlichen Anleitung der Patienten durchgeführt. Hierbei ergänzen sich die neurophysiologischen Behandlungsformen im der Zusammenwirken mit der Fußtherapie.

 

Sollten Sie noch Fragen zu dieser Therapie haben, dann wenden Sie sich bitte an uns.

 
 

 

In unserer Praxis wird die Sensorische Integration auf verschiedene Weise eingesetzt. Wir behandeln Kinder aller Altersstufen - vor allem Säuglinge und Kleinkinder. Die Therapie wird nach Absprache mit den Eltern so an die häusliche Umgebung angepasst, dass den Eltern ein genau auf Ihr Kind zugeschnittenes Übungsprogramm mitgegeben wird. Dabei werden die Eltern auch mal vorübergehend Co-Therapeuten, die von den spezialisierten Physiotherapeuten immer wieder angeleitet oder optimiert werden und somit eine fundierte unterstützende Basis für die spezielle therapeutische Arbeit bilden. Die SI wird vor allem in Kombination mit der Bobath-Therapie zum Einsatz gebracht.

 

Was ist Sensorische Integrationstherapie (SI)?

 

Die Sensorische Integrationstherapie (SI) ist ein Therapie-Konzept auf neuro-physiologischer und neuropsychologischer Grundlage. Die SI wurde von Frau Jean Ayres (USA) entwickelt und findet Ihre Anwendung u.a. in der Krankengymnastik bei Kindern mit Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung.

Die Grundlage der therapeutischen Maßnahmen in der SI basiert auf den Erfahrungen Jean Ayres aus Ihrem Ergotherapie- und Psychologiestudium. In der Arbeit mit Kindern gehört die Anwendung der SI beginnend mit dem Säuglingsalter zu einem wesentlichen Bestandteil der Kinderphysiotherapie.

 

Sensorische Integrationstherapie ist eine zertifizierte, physiotherapeutische Zusatzausbildung, die vom Kinderarzt ergänzend zu der neurophysiologischen Therapie nach Bobath verordnet werden kann. SI kann aber nicht mit den Krankenkassen abgerechnet werden.

 

Wen behandelt der „SI-Therapeut“?

 

Der SI-Therapeut behandelt sowohl Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche.

Eine differenzierte, von der Altersstruktur her unabhängige Diagnose, welche vom Arzt gestellt werden muss ist auch hier erforderlich. Die Verordnung erfolgt dann aber auf der Grundlage der Kinder-Bobath-Therapie. Die SI ist im physiotherapeutischen Behandlungskonzept als Einheit mit der Kinder-Bobath Therapie am sinnvollsten.

 

Die SI findet Ihre Anwendung bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern motorischer Unruhe, vestibulären oder taktil-propriozeptiven Über-/ oder Unterempfindlichkeiten. Auch funktionell bedingte Muskeltonusstörungen, die als Folge der vorliegenden Wahrnehmungsdefizite anzusehen sind werden mit der SI behandelt, welche wiederum Auswirkungen auf die gesamte Körperhaltung haben. In der Unterscheidung zu den ergotherapeutischen SI-Patienten, ist die SI in der Physiotherapie auf die Behandlung der motorisch-sensorischen Funktionsstörung ausgelegt.

 

Ziele der Sensorischen Integrationstherapie

 

Die SI versucht Kinder mit verschiedenen sensomotorischen Defiziten  zu behandeln. Die in der Therapie angewandten Maßnahmen fördern die sog. Sensorische Integration der Sinneswahrnehmung.

Hierzu gehören z.B. Tastsinn, Berührungssinn, Gleichgewichtssinn, visuelles System, um nur einige zu nennen.

Das Kind erfährt dabei die größtmögliche Unterstützung die Umsetzung der Wahrnehmungsreize erfolgreich zu verarbeiten.

 

Der SI-Therapeut hilft dem Kind sozusagen die Wahrnehmung aufzunehmen, sie weiter zum Gehirn zu leiten und diese dort möglichst effektiv zu sortieren und abzuspeichern. Das Kind wird in Bezug auf alle sensomotorische Regelkreise untersucht

und der Therapeut entwickelt unter Einbeziehung der Mutter/des Vaters eine speziell auf das Kind abgestimmte Behandlung.

Das Erreichen einer Verbesserung der gestörten neurophysiologischen Funktion ist genauso von Bedeutung wie die Integration aller Sinnesfunktionen die dem Gehirn in seiner Plastizität zur Verfügung stehen.

 

Beeinflussende Faktoren

 

Die Sensorische Therapie ist am effektivsten, wenn nicht nur ein Wahrnehmungssystem beteiligt ist, sondern mehrere. Zudem sollte das Kind Interesse haben und die Kognition soll mitbeteiligt sein. All diese aktiven Faktoren begünstigen einen positiven Behandlungsverlauf, der nicht durch passive Wahrnehmung oder bloße sensomotorische-perzeptive Übungsprogramme erreicht werden kann.

Das therapeutische Angebot an inneren und äußeren Wahrnehmungsreizen ist vergleichbar mit „Futter für das Nervensystem“. Die „Verwertung“ bzw. Verarbeitung dieser Reize erfolgt in sog. Regelkreisen, die das Fundament der SI darstellen.

 

Wann behandelt man?

 

Wie früh beginnt man? Die SI kommt vom ersten Tag des Lebens an zur Anwendung. Dabei bedingt die sich entwickelnde Reifung des Nervensystems vor allem im ersten Lebensjahr einen möglichst frühen Therapiebeginn, um die Effektivität der Plastizität so gut es geht auszunutzen. Wenn es dem Kind ermöglicht werden soll, durch die therapeutischen Maßnahmen aufgrund einer nun funktionierenden Sinnesreiz-Verarbeitung, sich und seine Umwelt besser wahrzunehmen, so ist der Therapiebeginn so früh wie möglich zu wählen.

 

Einsatz des SI in unserer Praxis „Therapie für Kinder“

 

In unserer Praxis wird die Sensorische Integration auf verschiedene Weise eingesetzt. Wir behandeln Kinder aller Altersstufen - vor allem Säuglinge und Kleinkinder - mit der SI-Therapie. Die Therapie wird nach Absprache mit den Eltern so an die häusliche Umgebung angepasst, dass es eine genau auf Ihr Kind zugeschnittene Behandlung wird. Dabei werden die Eltern auch mal vorübergehend Co-Therapeuten, die von den spezialisierten SI-Physiotherapeuten immer wieder angeleitet oder optimiert werden und somit eine fundierte unterstützende Basis für die spezielle therapeutische Arbeit bilden. 

Die SI wird vor allem in Kombination mit der Bobath-Therapie zum Einsatz gebracht.

 

Sollten Sie noch Fragen zu dieser Therapie haben, dann wenden Sie sich bitte an uns.

 

 

 

 

In unserer Praxis wird die Atemtherapie,  Krankengymnastik / Atemtherapie (KG-Atem), als Einzeltherapie eingesetzt. Dabei werden nicht nur die Kinder (in entsprechendem Alter) sondern auch die Eltern angeleitet, die Therapie zuhause durchzuführen. 

 

Was ist Atemtherapie?

 

Die Atemtherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Physiotherapie bei Säuglingen und Kindern. Sie besteht aus verschiedenen aktiven und passiven Maßnahmen zur Verbesserung der Belüftung beider Lungen mit dem Ziel die größtmögliche Aufnahme von Sauerstoff zu erreichen. In der Atemtherapie kommen verschiedene Techniken zum Einsatz, die sowohl passiv (durch den Therapeuten) als auch als auch aktiv (durch den Patienten) durchgeführt werden können..

 

Wen behandelt der Physiotherapeut mit der Atemtherapie?

 

Der Atemtherapeut behandelt sowohl Säuglinge als auch alle anderen Altersstufen. Nach der Diagnosestellung durch den behandelnden Arzt, stellt dieser ein Rezept aus für die Atemtherapie im Rahmen der krankengymnastischen Behandlung. Atemtherapie findet ihre Anwendung bei folgenden Krankheitsbildern:

 

  • cystischer Fibrose (cF / Mukoviszidose)

  • Asthma bronchiale

  • Obstruktive Bronchitis

  • Lungenentzündung

  • Broncho Pulmonale Dyplasien (BPD bei Frühgeburten) und viele weitere mehr.

 

In den wechselhaften Jahreszeiten Frühjahr und Herbst, in denen die Säuglinge und Kleinkinder oftmals rezidivierende Ateminfekte „verschleppen“, bietet es sich an, eine kurzfristige Atemtherapie zu verordnen um die Eltern entsprechend anzuleiten.

 

Ziele der Atemtherapie

 

Mit der Atemtherapie wird versucht dem Patienten auf vielfältige Weise eine voll ausreichende Belüftung der Lungen zur verbesserten Aufnahme von Sauerstoff zu ermöglichen.

Die Wirkung der Maßnahmen im Einzelnen sieht wie folgt beschrieben aus:

 

  • Vergrößerung der Atemzugtiefe und damit Intensivierung der Atmung

  • Abtransport von Schleim und dessen Entfernung = Förderung der Sekretmobilisation

  • Steigerung der körperlichen Belastbarkeit

  • Förderung von Koordination und Bewegungsfreude

  • Verbesserung der Haltung

 

Die Atemtherapie definiert ein sog. therapeutisches Konzept, welches aus der Verordnung des Arztes, den Bedürfnissen des Patienten und dem Zusammenarbeit mit dem Patient bzw. den Eltern entsteht. Dabei verfolgt der “Atemtherapeut“ Nahziele und ggf. auch Fernziele in seiner Behandlung. Das Erlernen einer adäquaten „Atemschulung“ und die Erarbeitung der “Selbsthilfetechniken“ ist das wichtigste Ziel der Atemtherapie. Auch psychische Faktoren wie z.B. eine deutliche Angstminderung im Moment eines „Anfalls“ bei Asthma sind wesentliche Aspekte in der erfolgreichen Anwendung der Atemtherapie.

 

Beeinflussende Faktoren

 

Die in der Atemtherapie eingesetzten aktiven und passiven Techniken können in der Kombination ihrer Anwendungen zu einem raschen Erfolg in der besseren Belüftung einzelner oder ganzer Lungenabschnitte führen. Zu den passiven Techniken zählen:

 

  • Lagerungen

  • Kontaktatmung

  • Vibrationen und Schüttelungen

  • Therapeutische Körperstellungen

  • Intercostale Ausstreichungen

  • atemerleichternde Stellungen

  • Entspannungstechniken

 

Zu den aktiven Maßnahmen gehören:

 

  • Atembeeinflussende Techniken (Atemtechniken)

  • Erlernen von Hustentechniken

  • Mobilisationsübungen für den Brustkorb

  • Autogene Drainage

 

Ergänzende Maßnahmen sind die Inhalation von Aerosolen, der Einsatz von Hilfsmitteln zur Änderung der Druckschwankung und der Luftströmung innerhalb der Lunge (VRP1 / “Flutter“ oder PEP-Maske)

 

Wann behandelt man? Wie früh beginnt man?

 

Die Atemtherapie kommt so früh wie möglich zum Einsatz. Dabei ist es völlig unwichtig, wie alt das Kind ist sondern vielmehr seit wann oder wie lange die vorliegende Funktionsstörung besteht. Ein früher Behandlungsbeginn ermöglicht ein in der Regel effektiveren Behandlungsverlauf als die auf einen späteren Zeitpunkt angesetzte Therapie.

 

Sollten Sie noch Fragen zu dieser Therapie haben, dann wenden Sie sich bitte an uns.

 

 

 

Die frühkindlichen Reaktionen (gerne auch frühkindliche Reflexe genannt) nehmen in der Pädiatrie einen festen Platz ein und der Stellenwert ihres Vorkommens sowie die daraus resultierende diagnostische Bedeutung sind in der Kindermedizin traditionell verankert. Neben der Berufsgruppe der (Kinder-)Ärzte beschäftigen sich auch die Kinderphysiotherapeuten mit der Testung, der Analyse und der Behandlung frühkindlicher Reaktionen.

 

In den vergangenen Jahren hat sich jedoch der Personenkreis von Therapeuten erweitert, die sich ausgiebig mit den frühkindlichen Reaktionen befassen. So können sich beispielsweise neben Physiotherapeuten auch Ergotherapeuten, Logopäden, Pädagogen und Erzieher zum »Reflextherapeuten« oder »Neurophysiologischen Entwicklungsförderer« ausbilden lassen. Diese Tatsache beschert den Kinderphysiotherapeuten den Umstand, dass eine intensivere Auseinandersetzung mit diesem Bereich der neurophysiologischen Entwicklung des Menschen notwendig ist.

 

Wir - das Therapeuten-Team der Praxis Katja Sonntag - tun dies seit Beginn des Bestehens unserer Praxis!

Frühkindliche Reaktionen werden innerhalb der physiotherapeutische Behandlung von Säuglingen und Kindern immer mitberücksichtigt!  Im Rahmen der Bobath-, Vojta,- SI-, und Manualtherapie werden die frühkindlichen Reaktionen diagnostiziert und therapiert.

Es gibt keine vom Kinderarzt speziell verordnete neurophysiologische Therapie der "frühkindlichen Reaktionen" und ist somit keine Kassenleistung.

 

Welche Patienten werden behandelt?

 

Behandelt werden in unserer Praxis Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit auffälligen oder auch persistierenden (= über die normale Wartezeit andauernde) frühkindlichen Reaktionen.

Dabei entsteht in der Behandlung oftmals ein erster Eindruck über das Vorhandensein, die Intensität und

die Abhängigkeit von frühkindlichen Reaktionen in Bezug auf die Spontanmotorik des Kindes. All jene Faktoren

müssen in die Behandlungsplanung der Kinder eingebaut werden um diesen eine physiologische Bewegungsqualität zu ermöglichen.

 

Ziele in der Behandlung frühkindlicher Reaktionen

 

Die Ziele in der Behandlung der frühkindlichen Reaktionen stehen in ganz engem Zusammenhang mit der physiologischen Entwicklung der Säuglinge und Kinder. Die dabei vorhandenen sensomotorischen Defizite können nur erfolgreich überwunden werden, wenn man die dem Kind zur Verfügung stehenden Sinnessysteme (hierzu gehören z.B. Tastsinn, Berührungssinn, Gleichgewichtssinn, visuelles System, um nur einige zu nennen) zusammen mit den fehlenden Aufrichtungsmechanismen fördert und behandelt. Das Erreichen einer Verbesserung der gestörten neurophysiologischen Funktion ist genauso von Bedeutung wie die Integration aller Sinnesfunktionen, die dem Gehirn in seiner Plastizität zur Verfügung stehen. Nur so können die einzelnen frühkindlichen Reaktionen "integriert" werden.

 

Wie früh beginnt man?

 

Die Behandlung der frühkindlichen Reaktionen findet ihre Anwendung vom ersten Tag des Lebens an bis hin in die Pubertät der Kinder und Jugendlichen. Dabei bedingt die sich entwickelnde Reifung des Nervensystems vor allem im ersten Lebensjahr einen möglichst frühen Therapiebeginn, um die Effektivität der Plastizität so gut es geht auszunutzen. Wenn es dem Kind ermöglicht werden soll, durch die therapeutischen Maßnahmen aufgrund einer nun funktionierenden Sinnesreizverarbeitung, sich und seine Umwelt besser wahrzunehmen, so ist der Therapiebeginn so früh wie möglich zu wählen.

 

Behandlung der frühkindlichen Reaktionen in unserer Praxis

 

In unserer Praxis werden die frühkindlichen Reaktionen auf verschiedene Weise therapiert. Wir behandeln Kinder aller Altersstufen - vor allem Säuglinge und Kleinkinder.

Die Therapie wird nach Absprache mit den Eltern so an die häusliche Umgebung angepasst, dass es eine genau auf Ihr Kind zugeschnittene Behandlung wird. Dabei werden die Eltern auch mal vorübergehend Co-Therapeuten, die von den spezialisierten Kinderphysiotherapeuten immer wieder angeleitet oder optimiert werden und somit eine fundierte unterstützende Basis für die spezielle therapeutische Arbeit bilden. 

Die frühkindlichen Reaktionen werden v.a. in Kombination mit anderen Therapien zum Einsatz gebracht.

 

Sollten Sie noch Fragen zu dieser Therapie haben, dann wenden Sie sich bitte an uns.

 
 

 

Was ist Skoliose?

 

Mit Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) wird eine Fehlstellung der Wirbelsäule bezeichnet. Kennzeichnend hierfür ist eine seitliche Verkrümmung mit zusätzlicher Verdrehung der einzelnen Wirbelkörper. Im Verlauf der Krankheit wird durch die dauerhafte Fehlstellung die Abnutzung der Wirbelsäule begünstigt. Bleibt eine Skoliose unbehandelt, können deshalb vor allem mit zunehmendem Lebensalter erhebliche Beschwerden entstehen. Die krankheitsbedingte Rumpfasymmetrie, die als mögliche Folge auftreten kann, belastet innere Organe, wie beispielsweise Herz, Lunge, Nieren und Darm.

 

Die Ursachen für Skoliose sind vielfältig.

 

Angeborene Fehlbildungen, bestimmte Erkrankungen oder Muskel- beziehungsweise Nervenschädigungen können ausschlaggebend sein. In circa 90 Prozent der Skoliosenfälle bleibt die auslösende Ursache jedoch unbekannt. Eine besondere Form der Skoliose, die sogenannte „idiopathische Form“ tritt vor allem im Kindes- und Jugendalter auf.

 

Wann hilft der Physiotherapeut?

 

Einer Skoliose lässt sich nicht vorbeugen. Gegen einen ungünstigen Verlauf der Erkrankung kann man jedoch etwas tun. Ausschlaggebend dafür ist die frühestmögliche Diagnose der Erkrankung, denn die notwendigen Maßnahmen zur Behandlung der Wirbelsäulenverkrümmung sind im Anfangsstadium weniger aufwändig und belastend.

Aufgrund der unterschiedlichen Ausprägungen der Skoliosen gibt es keine allgemein gültigen Therapierichtlinien.

Die physiotherapeutische Behandlung richtet sich unter anderem nach dem Zeitpunkt des Auftretens und dem Stadium der Erkrankung.

 

Das erwartet den Patienten in der Physiotherapie:

 

  • Beweglichkeitstraining für die Wirbelsäule

  • Dehn- und Kräftigungsübungen für geschwächte Muskeln

  • Gezielte Atemgymnastik

  • Haltungsschulung

 

 

Sollten Sie noch Fragen zu dieser Therapie haben,dann wenden Sie sich bitte an uns.

 

 

In den letzten Jahrzehnten haben Haltungsschwächen und sogar Rückenbeschwerden bei Kindern und Jugendlichen stetig zugenommen. Nicht selten wird dann Physiotherapie schon für Kinder und Jugendliche verordnet. Ein Grund hierfür ist bestimmt der, dass der natürliche Bewegungsdrang der Kinder zunehmend ausgebremst wird. Sitzen ( Schule, Hausaufgaben, Computerspiele etc.) nimmt immer mehr Raum ein.

Zum anderen lernen Kinder in ihrer Entwicklung gerne über Imitation, das heißt sie schauen sich das falsche Bewegungsverhalten bei Erwachsenen ab.

 

Warum ist Haltungsschulung für Kinder sinnvoll?

 

Im Kindesalter haben sich falsche Bewegungsmuster noch nicht stark festgesetzt, umlernen ist in jungen Jahren daher noch einfacher. Daher ist es sinnvoll, Inhalte der Rückenschule direkt in den Erziehungsprozess einfließen zu lassen.

 

Früh übt sich...  Außerdem sollten Eltern und auch Lehrer als Vorbilder die Inhalte der Kinderrückenschule kennen

und den Kindern im Alltag vorleben. Daher gibt es bei diesem Kurs auch eine Einheit für die Eltern, die in der Regel meist an einem Abend stattfindet. Hier bekommen Sie auch Tipps und Anregungen, wie Sie die Inhalte der Rücken- und Haltungsschule in den Familien- und Schulalltag integrieren können.

 

Kursinhalte & Ziele der Haltungsschulung für Kinder

 

Im Unterschied zur Rückenschule für Erwachsene geht es bei der Haltungsschulung für Kinder nicht um das Erlernen gezielter Dehn- und Kräftigungsübungen, sondern in erster Linie darum, dem Kind Freude an der Bewegung zu vermitteln und den natürlichen Bewegungsdrang zu fördern.

Kleine Spiele bewirken eine Verbesserung der Koordination und Muskelkraft, sowie Körperbewusstsein und Entspannungsfähigkeit. Außerdem werden rückengerechte Bewegungsmuster mit den Kindern eingeübt.

Dafür darf die kindgerechte Vermittlung einfachster anatomischer Kenntnisse nicht fehlen.

 

Für die Haltungsschulung für Kinder in Raum Lüneburg kommen wir gerne in den Kindergarten oder die Grundschule.

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Sprechen Sie mit uns

 

 

 

In unserer Praxis bieten wir Ihnen eine umfangreiche Hilfsmittelberatung an.

Aufgrund der vielen unterschiedlichen Diagnosen und Behinderungen unserer Patienten ist es erforderlich, dass mein Team und ich sich immer wieder auf den neuesten Stand der aktuellen Versorgungsmöglichkeiten bringen.

 

Welche Hilfsmittelgehören zur Versorgung

 

Hierzu gehören vor allem Versorgung mit:   

 

  • Orthesen / Pelites

  • Schienen und Bandagen

  • Korsett-Versorgungen

  • Rollstühle

  • Steh- und Gehgeräten

  • Reha-Karren

  • Kommunikationstrainern

  • und vieles mehr...

 

Unsere Beratungstätigkeit findet entweder im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlung

oder auf Wunsche der betroffenen im Rahmen unserer Entwicklungssprechstunde statt. Da wir eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen gewohnt sind, so gilt dies besonders bei der Versorgung unserer Patienten mit Hilfsmitteln aller Art.

 

Somit stehen wir jederzeit in engem Kontakt zu verschiedenen Sanitätshäusern und Reha-Beratern, die wir in unserer Hilfsmittelplanung für die Patienten mit einbeziehen.

 

Möchten Sie mehr zu dem Thema wissen, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Therapeuten

oder rufen Sie uns an unter 04136-1555, sowie unter 04131-36647 oder schicken Sie uns eine Email.

 

 

 

Die Medi-Taping Therapie ist schmerzlos und ganz ohne Nebenwirkungen

 

So können auch Schwangere, stillende Mütter und Säuglinge damit behandelt werden. Ein spezielles elastisches Tape und eine besondere Technik machen es möglich, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sofort erfolgreich zu therapieren.
Das Tape besteht aus Baumwolle, die Klebefläche besteht aus 100% Acryl

 

Nicht immer werden medizinisch sinnvolle Behandlungsmethoden der Physiotherapie von Krankenkassen übernommen. Dennoch müssen Sie bei uns auf nichts verzichten.

 

Anwendungen bei Säuglingen unter anderem bei:

 

  • Kiss-Syndrom

  • Atlas und ISG-Blockaden

  • Muskelverkrampfung

  • Lageasymmetrie

  • Dreimonatskoliken oder Verstopfung (Obstipation)

  • Zehenspitzengang oder Fußfehlhaltung

  • X-Beine und O-Beine

  • Hypermobilität

  • Spastik

 

mehr Informationen zu Medi-Tapes finden Sie hier ►

 

 

 

 

Die erste Zeit nach der Geburt – alles dreht sich um Stillen oder Flasche geben, Wickeln, Schreien und Beruhigen des Babys. Sie sind den ganzen Tag in Aktion, haben abends das Gefühl, nichts Sichtbares geschafft zu haben – und sind doch komplett erschöpft. Und nachts Durchschlafen ist auch nicht mehr möglich.

 

Liebe Eltern – wenn Sie nicht mehr weiter wissen…

 

  • … weil Ihr Baby viel schreit, es sich schwer beruhigen lässt, müde ist, aber nicht in den Schlaf findet, häufig unruhig und   unzufrieden ist und alle Beruhigungsversuche nicht helfen

 

  • ... weil es sich anders verhält, als Sie es für normal halten   

 

  • ... weil Sie sich sorgen um Fütter- Essprobleme Ihres Kindes   

 

  • … weil Sie sich überfordert fühlen, da Ihr Kind keinen Schlafrhythmus entwickelt und Sie nicht wissen wie Sie den Alltag in den Griff bekommen sollen.   

  • … weil Ihr Kind extrem trotzig ist oder sich ständig an Sie klammert und Sie nicht wissen, wie Sie reagieren sollen.

 

Dann können Sie bei uns anrufen. Bei uns finden Sie Unterstützung und Beratung. Für Sie als Eltern entstehen keine Kosten. Sie benötigen lediglich einen Überweisungsschein Ihres Kinderarztes/Ihrer Kinderärztin.

Falls von Ihnen gewünscht kann diese Leistung auch privat abgerechnet werden.

 

Entwicklungssprechstunde

 

Herzlichen Glückwunsch – Sie sind Eltern geworden...

 

...von heute an wird sich in Ihrem Leben vieles ändern, und Sie freuen sich sicher auf die vielen, neue Herausforderungen.

 

  • doch wie geht man am besten mit dem kleinen Wesen um?

  • sind Sie noch unsicher, wie Sie Ihr Kind aufnehmen oder hinlegen sollen?

  • möchten Sie gerne wissen, ob Sie Ihr Kind richtig tragen?

  • wissen Sie nicht, ob es schon auf dem Bauch liegen darf?

  • ab wann darf ein Kind eigentlich sitzen?

  • oder ist Ihr Kind schon älter und geht schon in den Kindergarten oder in die Schule?

  • und Sie machen sich Sorgen, ob sich Ihr Kind richtig entwickeln wird?

 

Wir sind ausgebildete Kinder-Physiotherapeuten und beschäftigen uns täglich mit der Entwicklung von Säuglingen und Kindern. Wir möchten Ihnen gerne bei der Beantwortung Ihrer Fragen helfen und haben eine Entwicklungssprechstunde eingerichtet.

 

In einer 30-minütigen, individuellen Sprechstunde klären wir Sie über die Entwicklung Ihres Kindes auf und beantworten Ihre Fragen persönlich und ausgiebig. Wenn notwendig und sofern Sie es wünschen, zeigen wir Ihnen auch einige geeignete Handgriffe oder Übungen, mit denen Sie die Entwicklung Ihres Kindes bestmöglich fördern können und es auf die nächsten Entwicklungsschritte vorbereiten.

 

Haben wir Sie neugierig gemacht? 

 

Vereinbaren Sie doch einfach einen Termin telefonisch mit uns unter: 04136-1555 sowie unter 04131-36647 oder schicken Sie uns eine E-Mail.

 

 

 

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